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Ein endgüliger Abschied

Kurz vor Weihnachten hat uns der unermüdliche grüner Kämpfer Daniele Jenni für immer verlassen. Sein Tod ist ein schmerzlicher Verlust für seine Angehörigen. Sein Tod ist auch ein trauriger Verlust für die grüne Bewegung in Bern. Die Stadt hat dem kompromisslosen Einsatz von Daniele Jenni für grüne Politik Vieles zu verdanken. Wer Daniele persönlich gekannt hat, wird sich an seine Menschlichkeit erinnern. Wir werden sein Engagement und seine Überzeugung in der täglichen politischen Arbeit nicht vergessen.

 

Kurz vor Weihnachten hat uns der unermüdlicher grüner Kämpfer Daniele Jenni für immer verlassen. Sein Gesicht war in den letzten Monaten gekennzeichnet von der heimtückischen Krankheit. Das letzte Mal sah ich Daniele am 1. Dezember an der Delegiertenversammlung der Grünen Schweiz. Er, der sonst immer ans Mikrophon schritt, ergriff bei dieser Versammlung nie das Wort.  Das erstaunte mich und machte mich nachdenklich. Nun hat Daniele endgültig Abschied von uns enommen. Sein Tod ist ein schmerzlicher Verlust für seine Angehörigen. Sein Tod ist auch ein trauriger Verlust für die grüne Bewegung in Bern.

Ich lernte Daniele in den achtziger Jahren kennen bei der Jugendbewegung. Er war immer ein kompetenter Berater, wenn es wegen den Demonstrationen zu Polizeieinsätzen und Verhaftungen kam. In den neunziger Jahren sassen Daniele Jenni, Barbara Gurtner, Roland Sidler und ich für die Grünen gemeinsam im Grossen Rat. Auch hier war ich beeindruckt von seinem fundierten Wissen und seiner Hartnäckigkeit, wenn es um die Grundrechte ging. Unvergesslich blieb mir ein Ausflug unserer kleinen grünen Fraktion auf die Lüderenalp. Daniele hatte diesen Ort ausgelesen, wir genossen die tolle Aussicht, das gute Essen und diskutierten angeregt über Politik. 

Danieles Haltung war nie die des Kompromisses. In den letzten Jahren schien mir seine Position, die er in den Medien oder an den Delegiertenversammlungen der Grünen vertrat,  manchmal auch ein bisschen stur – vor allem was den Weg zur Umsetzung grüner Politik betraf. Aus Prinzip war Daniele bereit, auch in verlorenen Kämpfen mitzumachen.

Daniele kämpfte unerschrocken - manchmal auch unbequem - bei den Grünen für diese Prinzipien. Mit seiner Position fand er an den Delegiertenversammlungen selten eine Mehrheit. Ich bewunderte an ihm, wie er immer ruhig und respektvoll im Umgang mit den anderen blieb, auch wenn er Niederlage um Niederlage einstecken musste. 

Die Stadt hat dem kompromisslosen Einsatz von Daniele Jenni für grüne Politik Vieles zu verdanken. Wer Daniele persönlich gekannt hat, wird sich an seine Menschlichkeit erinnern. Wir werden sein Engagement und seine Überzeugung in der täglichen politischen Arbeit nicht vergessen.

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