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Vorstösse sind ein Teil meiner Parlamentsarbeit
Ab und zu werde ich gefragt, warum ich im Nationalrat persönliche Vorstösse machen würde. Die Medien hauen die Parlamentarierinnen und Parlamentarier regelmässig wegen der vielen Vorstösse "in die Pfanne". Ab und zu gibt es auch Lob (PDF 17.14 Kb). Für mich als grüne Politikerin, die im Nationalrat nicht zur bürgerlichen Mehrheit gehört, sind persönliche Vorstösse ein gutes Mittel, um eigene Ideen zur Diskussion zu stellen.
Viele meiner parlamentarischen Vorstösse erarbeite ich zusammen mit Organisationen. Ich griff zum Beispiel das Thema gerechte Entschädigung von Überzeit bei Teilzeit auf. Aufmerksam gemacht wurde ich darauf von meinen Unia-Kolleginnen, die im Verkauf und im Gastgewerbe Teizeit arbeiten. Auf Grund von Gesprächen mit Leuten vom WWF setzte ich mit dafür ein, dass das Militär im UNESCO-Weltnaturerbe Aletsch Jungfraujoch keine Schiessübungen mehr durchführen soll. Mit persönlichen Vorstössen kann ich auch neue Ideen zur Diskussion stellen. So schlug ich zu Beginn der Legislatur ein Klimarahmenschutzgesetz vor, als noch kaum jemand vom Klima sprach. Der Energieeffizienz im Gebäudebereich verhalf ich zum Durchbruch. Ich baute Druck auf zur Bekämpfung des gesundheitsgefährdenden Feinstaubs und von Asbest. Ich lancierte die Idee eines Vaterschaftsurlaubes, der mittlerweilen auch von Bundesrätin Leuthard gefordert wird. Ich verlangte bessere Information zu elektromagnetischen Stahlen. Und bekam dafür viele Zuschriften aus der Bevölkerung, die mir für diesen Einsatz dankten. Dank dem beharrlichen Einsatz für die Gleichstellung von Susanne Leutenegger Oberholzer und mir gab es am diesjährigen 8. März eine Gleichstellungsdebatte. Weitere Ideen, die ich mit meinen Vorstössen aufgriff, finden Sie auf meiner Homepage.
Kommentare (5)
Ihr Schneggähüsli
sagte:

Elektorsmogbelastung
Liebe Frau Teuscher, ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie Vorstösse gegen die Elektosmogbelastung eingereicht haben. Schliesslich hat die Politik die Aufgabe unsere Gesundheit zu schützen. Nur weiter mit Vorstössen. Ich danke Ihnen.
Der Beobachter
sagte:

Beitrag echt?
... nur schade weiss man nie, ob solch lobende Beiträge wirklich von aussenstehenden Personen gepostet wurden - oder nicht..?
Andi
sagte:

Lee Roy oder Schule?
Weiss man denn, wer Du genau bist, "Lee Roy"? Dass Du unter zwei verschiedenen Mailadressen postest, macht dich jetzt auch nicht grad immens glaubwürdiger als das Schnäggehüsli... und trotzdem finden wir jeden Kommentar, der etwas halbwegs Substatielles beiträgt, gut - auch Deine.Franziska und wir Tech-Admins sehen die Mailadressen und IP-Nummern sehr wohl und könnten drum bei offensichtlichen Fakes einschreiten. Aber Polizisten spielen und den Leuten "sinnvolle Nicknames" vorschreiben wollen und können wir auch nicht.
So ist das Netz eben - ich könnte hier notfalls auch als Schorsch Busch posten, wenn ich das lustig fände.
Bernd
sagte:

Reform der Parlamentsarbeit
ich habe auch meiner Homepage eine Reformmöglichkeit dargestellt und hätte gern Ihre Meinung dazu gehört. Ich achte überaus die Schweizer Denke und hoffe auf kreative Kommentare: http://www.deutschland-debatte...rbessern/, wäre das auch ein Modell für die Schweiz?
M.Tognola
sagte:

Reformen wenn sie nötig sind
@Bernd he he da muss du zuerst deinen link richtig setzen (ohne Komma). Hat jemand gesagt, man müsse das Schweizer Parlament reformieren? Hast Du nie von "Abweichlern" gehört? Schau auf smartvote und wirst die Unterschiede der Personen sehen. In der Schweiz haben wir keine BerufspolitikerInnen. Der Nachteil ist, dass es sich nicht alle leisten können in Parlamenten zu sitzen (auch lokal). Ich fände es schrecklich, wenn ein Parlament nicht mehr der Ort für Vorstösse wäre und nur noch auf die Geschäfte der Regierung antworten würde.Kommentar schreiben
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