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Umzonungen von Landwirtschaftsland sind unnötig!

Boden ist eine wertvolle Ressource. Denn Boden ist nicht vermehrbar. Trotzdem wird in der Schweiz pro Sekunde ein Quadratmeter Boden für immer versiegelt. Der Kanton Bern möchte nun im Lyssbachtal bei Münchenbuchsee 30 bis 50 Hektaren Landwirtschaftsland in eine Industriezone überführen. Schade für diese landwirtschaftliche Fläche, denn nötig ist dies nicht.

Der Kanton Bern möchte im Lyssbachtal bei Münchenbuchsee 30 bis 50 Hektaren Landwirtschaftsland in eine Industriezone überführen. Landwirtschaftlicher Boden ist im Mittelland rar. Ein haushälterischer Umgang damit ist nötig. Schon heute wird in der Schweiz pro Sekunde ein Quadratmeter Boden versiegelt. In Münchenbuchsee geht es aktuell um die gleich grosse Fläche wie im freiburgischen Galmiz. Wird der Boden umgezont, fehlt er für die landwirtschaftliche Produktion. Wir müssen aber zu unserer Ressource Boden Sorge tragen.

Der zuständige Regierungsrat Werner Luginbühl ist SVP Politiker. Diese Partei will auch die Anliegen der  Bauern vertreten. Im Nationalrat wollte Luginbühls Partei die Agrarpolitik 2011 im letzten Moment versenken. Wären nicht einzelne SVP-Landwirte doch noch umgeschwenkt, hätten allen Schweizer Bauern happige Einbussen in Kauf nehmen müssen. In Bern will SVP-Regierungsrat Luginbühl den Bauern jetzt Land wegnehmen, um es „allfälligen Interessenten“ aus dem Industrie-Sektor bereitzustellen. Solch grosse Umzonungen sind falsch. Es gibt in der Schweiz genügend ungenutztes Land, das man für Industrieansiedlungen nutzen kann. Eine Studie aus dem Jahre 2004 hat gezeigt, dass die Schweiz über ungenutzte Industrie- und Gewerbeareale verfügt, deren Gesamtfläche grösser ist als die der Stadt Genf. Es gibt auch militärische Zonen, die nicht genutzt werden.

Gemäss Zeitungsbericht will Regierungsrat Luginbühl mit dem undemokratischen Instrument der kantonalen Überbauungsordnung diese Zonenänderung durchdrücken. Damit werden demokratische Entscheidungswege umgangen. Das ist nicht akzeptabel. Bei Umzonungen von Landwirtschaftsland müssen die Bauern zwingend miteinbezogen werden. Denn es geht schliesslich um ihre Produktionsgrundlage. Ich unterstützte den Kampf der Bauern für ihre Produktionsgrundlage. Regierungsrat Luginbühl muss hier noch einmal über die Bücher und eine nachhaltige Lösung vorschlagen.

Kommentare (31)

Casal sagte:

...

Schickt die Bauern doch nach Saudi Arabien!Die sind doch nur ein lärmender Kostenfaktor!Sie kosten uns 4 Milliarden Franken pro Jahr. Ich bin dafür, jedem Landwirt in diesem Lande einen Rasenmäher zu schenken. Einen richtig schönen wo man draufsitzen kann. Und dann sollen sie Ruhe geben.
23. August 2007

F.Teuscher sagte:

...

Der Rasenmäher ist keine gute Idee - das wäre eine unnötige Energieverschleuderung und eine Lärmbealstung. Ich unterstütze Direktzahlungen an Bauern, die ökologisch produzieren. Und zudem sind einheimische gesunde Prdoukte auch gut für das Klima: sie müssen nicht über tausende von Kilometren transportiert werden, um auf unserem Familientisch zu landen.
26. August 2007

Casal sagte:

...

Einverstanden mit dem Rasenmäher. Aber die Mehrzahl der Bauern produzieren immer noch nicht Bio-Produkte. Sie überdüngen die Böden und wollen noch weniger Kontrollvorschriften. Und dann bescheissen sie auch noch den Staat - wie man das wieder mit der Genossenschaft des unsäglichen SVP Nationalrates Elmar Bigger lesen konnte.
27. August 2007

F.Teuscher sagte:

...

Man darf auch die Bauern nicht generell verdammen wie dies die SVP mit den Ausländern oder den Jugendlichen tut. Das wäre ja Sippenhaft! Es gibt überall schwarze Schafe und ein allfälliger Missbrauch muss geahndet werden. Ich bin überzeugt, dass sich ökologische Landwirtschaftsprodukte le länger je mehr durchsetzen werden. Denn viele Schweizerinnen und Schweizer sind sehr gesundheitsbewusst. Um das zu fördern braucht es finanzielle Anreize und auch strenge gesetzliche Auflagen. Und diese müssen besser kontrolliert werden - da bin ich einvrestanden.
28. August 2007

Thomas sagte:

...

Die SVP ¨verdammt¨kriminelle Ausländer. Im Gegensatz zu Ihnen ergreift die SVP Massnahmen um die Sicherheit - ist gerade in der Stadt Bern nachts katastrophal - wieder herzustellen.

Messerstecher sind auch schlecht für das Klima in der Schweiz - aber Sie machen nichts dagegen. Im Gegenteil mit ihrer Verhätschelungspolitik ziehen Sie Sozialhilfebetrüger und kriminelle Ausländer an.

Was sagen Sie übrigens zu den verrissenen Plakaten Ihres Gegenkandidaten?

28. August 2007

Andi sagte:

Hilfe! Hilfe!

Oh ja, ich leide auch immer Höllenqualen, wenn ich nachts heim gehe. An jeder dunklen Ecke lauert ein Bösewicht. Die ganze Stadt ist ein huere Abfallhuufe, überall riechts nach Pisse, ausschliesslich versiffte Gestalten, die frisch Michael Jacksons "Thriller" entsprungen sein könnten, irren nach 20 Uhr umher. Und ganz übel wirds um die Reithalle - da haust der Abschaum, da vegetieren die stinkenden Drögeler umher wie die atomverseuchten Menschen in der zerstörten Suburb bei Buck Rogers (Version 1979). Kurzum: Grässlich! Grauenhaft! Gruusig!

Ich zittere jeweils schon Stunden im Voraus, ob ich lebend in meine Altstadtwohnung komme! Ja, ihr SVP-Kinderlein kommet und erretet mich!

Im Ernst: Wo lebst denn Du? Schaust Du einfach die Märchen-Kinderstunde unseres beliebten Kumpels Thommy F. auf YouTube, nickst brav und repetierst dazu "Bidibidi" wie der kleine Twiki? - Ausser während der Fasnacht (die man abschaffen sollte, denn dann wirds richtig ungemütlich) oder bei Gelagen mit viel Alk (die man restriktiver bewilligen sollte) fühle ich mich in Bern pudelwohl.

Das mag angesichts der wenigen sehr tragischen und für die Betroffenen äusserst harten Übergriffe zynisch klingen - klar. Nur: Das ist eben das Problem... die SVP schlägt aus diesen bedauernswerten Einzelfällen, die leider schon seit jeher zu einer Stadt gehört haben, Kapital und schafft ein Klima der Angst - wie der Schorsch in seinem Busch ennet dem Teich.

SVP in Bucks Rogers' Raumfähre auf den Mond schiessen, Blocher raus aus dem Bundesrat thrillern, und uns allen gehts besser und wir sind viel lockerer, statt an jeder Ecke den bösen Neger (gell, die meinst Du vor allem?) zu suchen wie unser lieber Thomas - und uns präventiv in unsere Löcher zu verkriechen.

Völlig einverstanden: Gegen exzessives Littering muss man was tun, gewalttätige Übergriffe müssen von der Polizei verfolgt werden. Öhm... tut sie ja aber auch. Die Rezepte der SVP brauchen wir dafür garantiert nicht.

Nachtrag: In meine Wohnung wurde auch schon eingebrochen - deswegen schreie ich aber nicht gleich nach der SVP. Die Polizei hat ihren Job wunderbar gemacht.
28. August 2007

Casal sagte:

...

Wenn ich mich recht erinnere, ist doch ein SVPler seit vier Jahren Justizminister in diesem Lande. Was hat er denn die letzten vier Jahre gemacht - geschlafen und davon geträumt, in welche schwachsinnige SVP Kampagne er seine Milliarden investieren kann?

Wieso hat der Justizminister vier lange Jahre keinen krummen Finger gegen die ach so überbordende Kriminalität von ausländischen Jugendlichen unternommen?War doch sein Dossier.

Gegen Ausländer hetzen, Grund und Boden aber an Ausländer verkaufen wollen. Potzdonner - das ist vielleicht eine kohärente Politik. Lugenbühl will jetzt auch plötzlich die Lex Koller aufheben. Bei der SVP weiss doch die eine Hand nicht mehr, was die andere macht. Die sind derart verzweifelt, dass ihre Kampagnen im Sand verlaufen, dass deren Präsident sich dazu verstieg, Ausländer als Barbaren zu beschimpfen.

Was ich mich aber frage ist, wieso wohnt denn der Oberguru der SVP noch in der Brunngasse, wo doch dieses Pflaster so gefährlich ist. Lässt er sich immer von einem halben Dutzend Leibwächter heimeskortieren, weil er sich auf dem Weg vom Bundeshaus Ost in die Brunngasse sonst in die Hosen macht.

29. August 2007

Thomas sagte:

...

Blocher ist im richtigen Departement und macht einen guten Job. Seien wir doch ehrlich, dass müssen auch Teuscher-Anhänger einsehen.

Boden an Ausländer verkaufen - für mich ist das okay - daran leidet niemand köperlichen Schaden. Arbeitsame Ausländer sind gut für die Wirtschaft und auch sonst können sie eine kulturelle Bereicherung für uns in der Schweiz sein. Aber kriminelle Ausländer: No way, brauchen wir hier nicht. Es ist nun mal ein Fact, dass Schweizer in den Gefängnissen eine Randgruppe sind.

@ Andi: Gegen die ¨Neger¨habe ich nichts - nur diejenigen, die nach eindunkeln vor der Uni weisses Pulver verkaufen wollen, schätze ich nicht so....

29. August 2007

skeptiker sagte:

OT: kriminell

@thomas: etwas OT, aber lohnt sich hier schon: im Augenblick macht sich die SVP gerade strafbar in Sachen Persönlichkeitsrechte verletzt. Das Filmchen 'Himmel oder Hölle' wurde ziemlich unter windigen Begleitumständen gedreht. Ironie der Geschichte: man wollte zeigen wie kriminell die Ausländer sind, und wurde selber dabei kriminell... So viel zum 'Himmel' der SVP.
29. August 2007

Bello sagte:

Schweizer Minderheit im Knast?

Wo macht der Justizminister einen guten Job. Etwa wenn er die Schweiz im Ausland lächerlich macht. Oder wenn er über ausländische Jugendliche schimpft.

..Ist die SVP der Meinung, die Schweizer müssten auch im Knast eine starke Mehrheit bekommen? Geraten deswegen eine Reihe von SVP Politiker mit dem Gesetz in Konflikt?
30. August 2007

Thomas sagte:

...

Bleiben wir bei den Facts:

85.5 % der Vergewaltiger sind Ausländer (da sind die Eingebürgerten noch nicht dabei...) Was ist ihr Rezept Frau Teuscher?

Die Plakate ihres Gegenkandidaten Werner Luginbühl werden in der ganzen Stadt abgerissen.

Finden Sie das gut?
30. August 2007

Andi sagte:

Moment!

nänänäääi Herr Thomas: Zuerst bleiben wir WIRKLICH bei den Facts - die SVP verletzt Persönlichkeitsrechte. Ist das in Ordnung? Und: Wo bitte ist Bern so supergefährlich, wie Du oben sagst? Ich finde es viel schlimmer, dass mir Scherben ständig die Velopneus aufschlitzen und zu wenig für den Veloverkehr getan wird. DAS ist gefährlich!
30. August 2007

Thomas sagte:

...

Lieber Persönlichkeitsrechte verletzen oder falsch parken, statt Frauen vergewaltigen, Messerstechen und andere Kapitalverbrechen begehen.

Es gibt keine Statistik, aber die Velodiebe sind übrigens oft Drögeler oder Jugos...Und deine Velopneus kann man retten, indem man den Konsum von Alkohol in Glasflaschen auf der Strasse verbietet...Low and order lautet das Stichwort.

Supergefährlich: Probiers Mal mit vor der Reitschule oder in einer leeren Gasse in der Altstadt am Wochenende morgens um drei Uhr...

30. August 2007

Andi sagte:

...

Gesetz ist Gesetz - aber es ist schon so, dass die SVP bei Sachen, die ihr nützen, ein Auge zudrückt. Das war schon immer so.

"Low" and order...? Bei dir ist einiges sehr low, jaja...

Ich kenne viele Leute, die an den genannten Orten absolut problemlos verkehren. Ich wohne in der Altstadt und bin naturgemäss oft um diese Zeit unterwegs. Fühle mich weder unwohl noch ists gefährlich. Das sind eben die Märchen, mit der diese Partei Ängste schürt und ein Klima der Angst schafft - überflüssigerweise.
30. August 2007

Bello sagte:

Quatsch

Also noch einmal: Der Anteil an Ausländerkriminalität ist in der Schweiz gesunken. Die Statistik stammt übrigens von deinem Idol, Thomas.

Ich wohnen auch mitten in der Altstadt. Sag mir doch bitte, wo diese gemeinen Messerstecher sich aufhalten.

Weisst du Thomas, ich habe das Gefühl, du bist einer von denen, die um drei Uhr morgens in der Altstadt herumlungern und insbrünstig hoffen, eins auf die Rübe zu bekommen. Damit sie dann wieder gegen die bösen Ausländer schimpfen können.

.. Oder bist du morgens um drei Uhr als private Bürgerwehr unterwegs?





31. August 2007

Thomas sagte:

...

Die Ausländerkriminalität ist gesunken - von 86 auf 85.5 % Anteil ausländischer Vergewaltiger? Oder was? Es ist übrigens nicht fair von ¨Ausländer¨zu sprechen. Nennen wir sie beim Namen: Kosovo-Albaner und andere Nationalitäten muslimischen Glauben haben eine enorm hohe Gewaltbereitschaft und unterdrücken die Frauen (Gleichberechtigung)?

Gestern habe ich gerade was im Bus erlebt: Da stehe ich friedlich im vollbesetzten Bus und kann mich weder links noch rechts bewegen. Da zwängt sich ein Mann mit Kinderwagen und Kopftuchfrau in den Bus. Als er den Kinderwagen nicht ganz reinbringt, weil ich im Weg stehe, heisst es gleich ¨weg da oder wosch Problem...¨. Ich gehe aus dem Weg. Beim Aussteigen steht ein anderer Mann im Weg und der sagt etwas irgentwas: Und das Handgemenge geht los...einfach unglaublich!!!

Man muss einfach hoffen, nicht am falschen Moment am falschen Ort zu stehen, sonst kanns Probleme geben....
31. August 2007

Bello sagte:

...

Si non e vero, et ben trovato
01. September 2007

Casal sagte:

...

Ist doch eigentlich intessant, dass eine Diskussion über Zonenpläne plötzlich bei der Ausländerkriminalität endet. Wahrscheinlich sind nur die bösen Ausländer daran schuld, dass trotz vieler ungenutzter Industriebrachen zusätzliches Landwirtschaftsland als Industrieland eingezont werden soll.
01. September 2007

Thomas sagte:

...

@ Bello

Soll das heissen, Du glaubst mir nicht? Hat 1zu1 so stattgefunden. Ich bin zum Glück davongekommen...Ich hätte noch andere Beispiele.

Wir müssen einfach einen weiten Bogen machen um diese Albaner, Libanesen etc. Viele Lokale haben zum Glück eine strikte Eingangskontrolle...

@ Casal: Frau Teuscher versucht sich bei den Bauern einzuschleimen. Regierungsrat Luginbühl läuft im Gegensatz zu Frau Teuscher nicht mit Scheuklappen durch die Welt.
02. September 2007

Bello sagte:

...

Weisst du Thomas, solche Geschichten höre ich immer wieder. Sie werden von Typen erzählt, die Anatolien und Andalusien verwechseln.
Ich stelle selber häufig fest, dass wenn man respektvoll mit anderen umgeht, diese einen ebenso respektvoll behandeln. A... gibt es aber leider überall auf der Welt.

Wenn dich ein Kinderwagen stört, weil der Inhalt kein reinrassiges Schweizer oder Berner Kind ist, und du dich deswegen anders benimmst oder reagierst, muss du dich nicht wundern, wenn man dir nicht respektvoll begegnet.

Ich könnte dir unzählige gleiche Beispiele von Schweizer Frauen mit Kinderwagen aufzählen. Sag doch mal denen, dass sie dich mit ihren Kinderwagen nerven. Du wirst staunen, was du zu hören bekommst. Aber das traust du dich wahrscheinlich gar nicht. Ausländern gegenüber bist du hingegen mutiger. Da wähnst du Dich im Vorteil. Du bist ja in Deinem Land und Deinem Bus und er ist ja nur ein ausländischer Schmarotzer. Also zuerst einmal feste drauflos. Und wehe jemand wehrt sich. Dann ist das dann er ultimative Beweis, um über Ausländer richtig loszuziehen.

02. September 2007

Casal sagte:

...

@thomas: Wenn die Erhaltung natürlicher Lebensressourcen einschleimen bedeutet, dann hast du in deiner ideologischen Verblendung völlig den Boden unter den Füssen verloren. Frau Teuscher macht eine kohärente Politik - was man von Deinem Liebling Werner Luginbühl nicht sagen kann. Der sagt heute etwas und morgen genau das Gegenteil. So ist das bei der SVP. Christoph B. sagt anfangs am Jahr, seit er im Bundesrat sitze, gehe es mit der Schweiz wieder aufwärts. Und Ueli M. sagt am 1. August, die Schweiz drohe in die Barbarei abzudriften.



02. September 2007

Thomas sagte:

...

@Bello: Kompletter Blödsinn. Die Story hat mit mir direkt nichts zu tun. Ist nun mal ein Fakt, dass unsere Freunde aus Teilen des Balkans nun mal zu einen guten Teil sehr aggresiv sind. Die drehen halt schon mal durch. Ist eine Tatsache weder rassistisch, denn sonst noch was.

Die Pauschalisierung ¨Ausländer¨ist gefährlich! Zum Wohle der ausländischen Wohnbevölkerung ist es doch nur zum Vorteil, wenn (Schwer)-Kriminelle ausgeschafft werden.
02. September 2007

Casal sagte:

...

@thomas: Schwerst-Kriminelle gehören ins Gefängnis - egal ob Schweizer oder Ausländer. Dafür sich die Gerichte zuständig, nicht die Politik. Die Politik kann jedoch dafür sorgen, dass die Kriminalität zurückgeht, indem sie die Chancengleichheit unter Jugendlichen herstellt. Aber das kostet halt etwas. Aber auch danach können wir nicht sicher sein, dass der eine oder andere halt querschlägt.

.....Weisst du Thomas, ich erlebe diesen schleichenden Rassismus und das Resultat der SVP-Kampagnen selber jeden Tag am eigenen Leib. Und dies nur, weil ich so aussehe, als käme ich aus Palästina. Aber ich gebe zu - das Oberwallis ist Palästina ein bisschen näher als die Stadt Bern.
03. September 2007

Andi sagte:

Umfrageergebnisse Stadt Bern

Man soll nie einer Statistik vertrauen, die man nicht selbst gefälscht hat - aber: 95% der BernerInnen leben gerne in ihrer Stadt, 65% sogar sehr gerne. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage der Stadt. Ich denke, Deine Schreckensszenarien (und jene der SVP) haben sich damit erledigt.
03. September 2007

F.Teuscher sagte:

...

Ich gehöre zu denjenigen, die angeben würden, dass sie sehr gerne in der Stadt Bern leben. Denn Bern ist wunderschön! Das ist auch das Verdienst der rot-grünen Regierung der letzen Jahre. Und mir gefällt unser Quartier mit den verschiedenen Kulturen. Vor einem Jahr fand in der Schule ein grosses Frühlingsfest statt. Über 50 Kulturen waren da vertreten und alle haben nationale Spezialitäten mitgebracht. Ein tolles, friedliches und sehr bereicherndes Fest war das! Keine Gewalt und keine Aggression!
@thomas: Vergewaltigungen sind kein Ausländerproplem sondern ein Männerproblem! Noch immer passieren die meisten Vergewaltigungen in der Ehe oder in der Familie. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass Vergewaltigungen in der Ehe ein Offizialdelikt sind. Und du wirst es kaum glauben: auch ich bin dafür, dass man die Drogendealer nicht mit Samthandschuhen behandelt und sie nötigenfalls auch bestraft, wenn sie Gesetze missachten. Aber das Hauptproblem ist eben auch hier: der ganze internationale Drogenhandel, mit dem sich einige wenige Millionen verdienen. Gegen das organisierte Verbrechen muss strikte vorgegngen werden. Da wäre dein Bundesrat gefordert!
03. September 2007

ein sich fragender Schweizer sagte:

Kriminille Ausländer raus

Also um es vorweg zu nehmen.
Ich habe ganz und gar kein Problem mit Ausländern. Bin selber mit einer Ausländerin verheiratet. Auch habe "Holz anfassen" noch nie Probleme mit irgendwelchen Ausländern gehabt. Mit Schweizern jedoch schon. Ich lebe auch lieber mit Ausländerin in einem Mehrfamilienhaus. Die sind wesentlich toleranter als meine lieben CH-Mitbürger. Es ist mir gar ein Graus mit Schweizern in einem Mehrfamilienhaus zu leben. Alles stört sie. Wenn nach 2200 noch ein Mucks zu hören ist, dann hast du Probleme. Oder wenn du auf deinem Balkon etwas anbaust was nicht der legal ist dann hetzen sie dir die Polzei auf den Hals. Auslädern wie z. B. Ex-Jugos kümmern sich nicht darum ob ich nach 2200 noch dusche oder was ich auf meinem Balkon habe.
Dennoch finde ich Kriminelle Ausländer raus. Und auch aus Ausländischen Kreisen höre ich diese Meinung. Wenn ich in ein anderes Land gehe und dort S******e baue werde ich bestraft. Und da kann ich von Glück reden wenn ich bloss ausgeschafft werde.
Jedenfalls wer hier als Asylant unsere Gesetzt missachtet (und ich rede hier nicht von einer roten Ampel überqueren) hat sein Aufenthaltsrecht verwirkt.
Ich möchte hier eine Frage an alle Linken welche strickt gegen jegliche Ausschaffungen sind stellen:
Aus welchem Grund soll ein Vergewaltiger, Drogendealer oder Mörder hier bleiben?
Was ist die Ambition ein solches Objekt hierzubehalten?
Und kommt mir nicht mit: "ein Schweizer kommt auch ins Gefängnis" Einen Schweizer kann man halt einfach mal nicht ausweisen. In welches Land denn auch. Warum sollten wir unsere Gefängnisse noch mehr überfüllen und unsere Steuergelder dafür verwenden? Warum warum? Warum sollte so einer bleiben?
14. Oktober 2007

ein sich fragender Schweizer sagte:

PS:

Wer Rechtschreibefehler findet, kann sie behalten
14. Oktober 2007

Franziska sagte:

...

@ein sich fragender Schweizer. was mich in Ihrem Text stört: Sie sprechen von Menschen als "Objekt". Das ist für mich menschenverachtend und das billige ich nicht. Mit Sprache kann man eben auch Gewalt und Zwist säen. Überlegen Sie sich einmal, was das bei Ihnen bewirken würde, wenn man Ihnen als Schweizer im Ausland jeden Tag zu spüren gäbe, dass Sie und alle anderen Schweizer nicht willkommen sind? Ich glaube kaum, dass dies förderlich wäre für ein gutes Zusammenleben...
15. Oktober 2007

simon sagte:

bauland

Mit Besorgnis verfolge ich Umzonungen von Grünzonen in Bauland in unserer Gemeinde. Jede Wiese muss noch überbaut werden und noch mehr, es wird bis an den Wald gebaut. Für entstehende Verkehrsprobleme sei eine neue Autobahnauffahrt die Lösung. Wo ich als Kind 'geheuet' habe stehen nun Bauruinen. Der Bauernhof lässt man verlottern. Der Gemeinderat (Bau) ist Mitglied einer Planungsfirma.
11. Juni 2008

Urs sagte:

Grün bedeutet nicht primitiv und rückschrittlich

Wenn sich jemand für die Umwelt einsetzt, dann sind die Bauern die ersten, die ins Visier genommen werden sollen! Es ist nämlich weder umweltfreundlich noch touristisch attraktiv die schönsten Schweizer Landstriche mit Kackewerfern regelmässig zu verstinken. Das ganze Emmental ist z.B. eine riesige Kloake. Ist es nicht besser paar Hektar für Industrie zu nutzen (intelligent und zukunftsorientiert), als tausende von Hektar zu verunstalten? Ist es nicht besser mehr Touristen zu haben (die Leute sind schockiert - sie haben in der Regel ein ganz anderes Image von der Schweiz) als stinkende Ställe?

Natürlich muss jeder seine Nische haben, aber mit den Bauernsubventionen fördern wir eine Klicke, die bei der Raumplanung immer die erste Geige spielt. Ich hoffe sehr, dass die EU hier endlich eine Änderung erpressen kann - wohl aus ihren eigenen Gründen, wir würden jedoch alle davon profitieren!

Frau Teuscher, wir können nicht ins Mittelalter zurück! Unser Land braucht die Industrie, und diese kann umweltverschmutzend sein, oder aber nicht. Mit den Alpen haben wir mehr als genug unangetastete Natur (welches Land in Europa hat das schon?). Die Schweiz hat generell viel zu wenig bewohnbares Land, und die Bauern dürfen dieses nicht für sich alleine beanspruchen, wo gleichzeitig ein Grossteil der Menschen auf wenige Quadratmetern Fläche wohnen müssen. 75% der Schweizer haben sogar keine eigene Wohnung und wohnen in Untermiete!!! Das ist eine erschreckende soziale Statistik.

Ich bin auch sehr "grün", aber Umweltschutz ist mit dem Bauerntum (hier meine ich vor allem die Viehzucht) definitiv nicht zu vereinen! Die grösste Umweltbelastung stellen wir Menschen dar. Der richtige Ansatz wäre weniger (dafür besser ausgebildete) Menschen zu haben. Dass eine erfolgreiche Wirtschaft und Sozialpolitik auch bei gleichzeitiger Bevölkerungsreduktion funktionieren kann, zeigen uns die Chinesen vor! Grüne Politik ist immer auch eine Sozialpolitik, sonst bleibt sie wirkungslos.
08. August 2009

vivendi sagte:

Bevölkerungsreduktion

Lieber Urs, gehen Sie mit gutem Beispiel voran, springen Sie als Erster freiwillig ab. Sie werden viele Nachahmer finden. Gute Reise ....
04. November 2009

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