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Rentenklau für Boni = malus
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Rentenklau für Boni = malus Rentenklau für Boni = malus
In der bevorstehenden Abstimmung geht es darum uns zu wehren gegen Rentenklau und einzustehen für ein Altern in Würde – und nicht wie uns manche glauben lassen möchten um demographische Entwicklung. Schieben wir den Boni-Jägern ein Riegel indem wir uns von ihnen nicht in die Irre führen lassen durch verwirrende Abstimmungspropaganda!
Eine wichtige Abstimmung rückt immer näher, am 7. März gilt es ein Zeichen zu setzten: NEIN zum Rentenklau!
Wie bei alle wichtigen Fragen, kommen im Vorfeld kontroverse Diskussionen auf und jeder versucht mit seinen Argumenten zu überzeugen. Sind die Argumente nicht überzeugend genug, so wird teilweise auf zweifelhaftere Methoden zurückgegriffen um im Abstimmungskampf dennoch gesehen zu werden. In diese Schublade gehören die Plakate, welche die SP, den SGB und die Unia als hinterlistige Diebe darstellen, welche das Rentenkässeli stehlen.
Dieses Plakat zeugt jedoch nicht, wie vielleicht auf den ersten Blick vermutet, von naivem Unverständnis der Sache sondern von hartem Kalkül und Rhetorikverständnis: Das Referendum „NEIN zum Rentenklau“, welches mit einer Rekordzahl von über 200'000 Unterschriften eingereicht wurde und unter diesem Namen der Bevölkerung ein Begriff ist, wird nun selbst als „Rentenklau“ dargestellt. Die Absicht hinter dieser Strategie, das Argument der Gegnerinnen und Gegner umzukehren und ihn damit anzugreifen, ist Verwirrung stiften um so den Abstimmungsverlauf zu beeinflussen.
Dieses oft angewendete Muster muss aufgedeckt werden, denn die wahren „Diebe“ sind die Boni-Jäger, welche durch ihre kurzsichtige Misswirtschaft die Kassen in Schwierigkeiten gebracht haben. Doch überall sollen die „gewöhnlichen“ Leute für die Folgen gerade stehen, während bereits die nächsten Boni ausbezahlt werden.
Es geht eben in dieser Abstimmung nicht darum, der alternden Bevölkerung Recht zu tragen, diese Aufgabe erfüllt bereits die im 2003 beschlossene schrittweise Senkung des Umwandlungssatzes bis 2014. Auch die Senkung des Mindestzinssatzes der Altersguthaben ging in diese Richtung. Deshalb haben die Grünen das Referendum ergriffen, als das Parlament im 2008 eine erneute Senkung beschloss.
Für mich ist Rentenklau für Boni schlichtweg „malus“. Die meisten Schweizerinnen und Schweizer sind auf die Altersvorsorge angewiesen, um den Lebensabend in Würde zu verbringen, nur vielleicht jene nicht, welche gefühlskalt Geld anhäufen. Z.B. indem sie mit dem angelegten Geld der Arbeiterinnen an der Börse spekulieren um sich selbst hohe Renditen einzufahren. Doch verspekulieren sie sich, so sollen die Versicherten die Zeche zahlen – wo bleibt da bitte die Logik?
Die Unterdeckung der Kassen ist ein Problem, doch verursacht wurde es durch Misswirtschaft und es ist eine Lüge, die demographische Entwicklung dafür verantwortlich zu machen. Doch die wahren Diebe sind gewitzt und erfinderisch, wenn es darum geht ihre Rendite zu sichern – lassen wir uns nicht von solchen hinterlistigen Strategien verwirren. Altern in Würde ist eine wichtige, ernsthafte Angelegenheit, die solch unehrliches Gebären in keiner Weise verdient!
Wie bei alle wichtigen Fragen, kommen im Vorfeld kontroverse Diskussionen auf und jeder versucht mit seinen Argumenten zu überzeugen. Sind die Argumente nicht überzeugend genug, so wird teilweise auf zweifelhaftere Methoden zurückgegriffen um im Abstimmungskampf dennoch gesehen zu werden. In diese Schublade gehören die Plakate, welche die SP, den SGB und die Unia als hinterlistige Diebe darstellen, welche das Rentenkässeli stehlen.
Dieses Plakat zeugt jedoch nicht, wie vielleicht auf den ersten Blick vermutet, von naivem Unverständnis der Sache sondern von hartem Kalkül und Rhetorikverständnis: Das Referendum „NEIN zum Rentenklau“, welches mit einer Rekordzahl von über 200'000 Unterschriften eingereicht wurde und unter diesem Namen der Bevölkerung ein Begriff ist, wird nun selbst als „Rentenklau“ dargestellt. Die Absicht hinter dieser Strategie, das Argument der Gegnerinnen und Gegner umzukehren und ihn damit anzugreifen, ist Verwirrung stiften um so den Abstimmungsverlauf zu beeinflussen.
Dieses oft angewendete Muster muss aufgedeckt werden, denn die wahren „Diebe“ sind die Boni-Jäger, welche durch ihre kurzsichtige Misswirtschaft die Kassen in Schwierigkeiten gebracht haben. Doch überall sollen die „gewöhnlichen“ Leute für die Folgen gerade stehen, während bereits die nächsten Boni ausbezahlt werden.
Es geht eben in dieser Abstimmung nicht darum, der alternden Bevölkerung Recht zu tragen, diese Aufgabe erfüllt bereits die im 2003 beschlossene schrittweise Senkung des Umwandlungssatzes bis 2014. Auch die Senkung des Mindestzinssatzes der Altersguthaben ging in diese Richtung. Deshalb haben die Grünen das Referendum ergriffen, als das Parlament im 2008 eine erneute Senkung beschloss.
Für mich ist Rentenklau für Boni schlichtweg „malus“. Die meisten Schweizerinnen und Schweizer sind auf die Altersvorsorge angewiesen, um den Lebensabend in Würde zu verbringen, nur vielleicht jene nicht, welche gefühlskalt Geld anhäufen. Z.B. indem sie mit dem angelegten Geld der Arbeiterinnen an der Börse spekulieren um sich selbst hohe Renditen einzufahren. Doch verspekulieren sie sich, so sollen die Versicherten die Zeche zahlen – wo bleibt da bitte die Logik?
Die Unterdeckung der Kassen ist ein Problem, doch verursacht wurde es durch Misswirtschaft und es ist eine Lüge, die demographische Entwicklung dafür verantwortlich zu machen. Doch die wahren Diebe sind gewitzt und erfinderisch, wenn es darum geht ihre Rendite zu sichern – lassen wir uns nicht von solchen hinterlistigen Strategien verwirren. Altern in Würde ist eine wichtige, ernsthafte Angelegenheit, die solch unehrliches Gebären in keiner Weise verdient!
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