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Jetzt ins Klima investieren

Wenn ich auf den Bildern die schlimmen Schäden anschaue, die das Unwetter im Berner Oberland und im Wallis angerichtet hat, erkenne ich die Landschaften nicht wieder. Wie alle bin ich froh, dass wenigstens keine Menschen zu Schaden gekommen sind. Doch alle Bewohnerinnen und Bewohner, die in den verwüsteten Tälern ihre Heimat haben, sind schwer getroffen. Zum Glück kam das schöne Herbstwetter rechtzeitig zurück. So konnte das Wasser langsam abfliessen und grössere Flutschäden im Unterland wurden verhindert.

Leider müssen wir beobachten, dass es in der Schweiz immer wieder zu solch heftigen Unwettern kommt. Und die Gefahr wird weiter zunehmen, wenn die Politik nicht endlich griffige Massnahmen für einen wirksamen Klimaschutz beschliesst. Doch immer noch verschliessen die bürgerlichen Politiker vor dieser Tatsache die Augen. Dabei ist längst sonnenklar: Wenn wir jetzt in den Klimaschutz investieren, kommt das der Gesellschaft längerfristig viel billiger. Und wir müssten nicht noch öfters solch riesige Schäden in Kauf nehmen, wie sie gerade jetzt wieder im Berner Oberland und im Lötschental entstanden sind.

Gerade darum ist es wichtig, dass bei den kommenden Wahlen die Grüne Fraktion im Parlament gestärkt wird. Wir setzen uns konsequent für die Umwelt und das Klima ein und haben griffige Lösungen für einen ökologischen Umbau parat. Das weiss die Bevölkerung. Eine Umfrage hat nämlich gezeigt, dass die Grünen in der Schweiz das grösste Wählerpotential aller Parteien haben. Leider gehen nicht alle, die mit den Grünen sympathisieren, zur Wahl. Am 23. Oktober kommt es also auf jede Stimme an!

Kommentare (2)

vivendi sagte:

...

Frau Teuscher, es ist bedauerlich und nachgerade unanständig, einzelne Wetterereignisse zu wahlpolitischen Zwecken auszuschlachten.
Ich empfehle Ihnen, sich über verlässlicher Fakten zu informieren, z.B. http://www.meteoschweiz.admin....eihen.html

Dort kann man erfahren, dass in Engelberg die grösste Häufigkeit extremer Niederschläge in der Periode von 1872-1926 gemessen wurde. Die überhaupt extremsten Niederschläge wurden Aug. 1890 (384 mm) und Aug. 2005 (392 mm) gemessen.
Die monatlichen Gesamt-Niederschlagsmengen haben zwischen 1864 und Sep 2011 weder zu- noch abgenommen.
14. Oktober 2011

anliker bauarbeiter sagte:

KLIMA???

OB Gestern, Heute oder auch Morgen, werden wir Menschen NIE etwas am Klima ändern können!
06. Februar 2012

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