Haben wir ein Ausländerproblem?
In den letzten Wochen werde ich bei Diskussionsrunden oft gefragt: „Haben wir ein Ausländerproblem in der Schweiz?“ Die „Ein-Themen-Partei“ des Justizministers setzt im Wahlkampf auf diese Angst.
Sie schürt Emotionen. Ich stütze mich lieber auf Fakten. Wir haben ein Problem bei der Integration. Wir haben ein Problem mit fehlenden Lehrstellen. Wir haben ein Problem mit erwerbslosen Jugendlichen.
In den letzten Wochen werde ich bei Diskussionsrunden oft gefragt: „Haben wir ein Ausländerproblem in der Schweiz?“ Den Hintergrund solcher Fragen bilden diffuse Ängste vieler Schweizerinnen und Schweizer vor ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Obschon wir Hochkonjunktur haben, fürchten viele Menschen heute um ihren Job, um ihre Altersvorsorge, um die Ausbildung ihrer Kinder usw. Wer Angst hat sucht dann Sündenböcke. Wer Sündenböcke sucht findet diese häufig bei den Ausländern. Die daraus entstehende Fremdenfeindlichkeit ist eine Abwehrreaktion.
Die „Ein-Themen-Partei“ des Justizministers setzt im Wahlkampf auf diese Angst. Sie schürt Emotionen so, als wären die Städte Zürich und Bern inzwischen gefährlicher als in New York die Bronx. Und sie macht Ausländer für alle gesellschaftlichen Probleme in diesem Lande verantwortlich.
Wir haben ein Problem bei der Integration. Wir haben ein Problem mit fehlenden Lehrstellen. Wir haben ein Problem mit erwerbslosen Jugendlichen. Wir haben ein Problem mit Jugendgewalt. Und wir haben ein Problem, dass eben diese „Ein-Thema-Partei“ den Menschen in diesem Lande ständig vorgaukelt, man könne all diese Probleme einfach und banal lösen.
Die Einwanderer aus dem Balkan und anderer Länder wurden häufig von uns als billige Arbeitskräfte rekrutiert. Bei uns finden sich viele dieser Menschen oft in einer schwierigen Situation. Denn unser Schulsystem generiert wegen fehlender Ressourcen eine sprachlich und beruflich benachteiligte Generation von Ausländerinnen und Ausländern. Es kann doch nicht sein, dass bei Jugendlichen der zweiten und dritten Generation die Kenntnisse der Sprache nicht besser geworden sind. Schlechte Sprachkenntnisse führen zu schlechten Schulleistungen.
Das Bildungsniveau der Migrantenjugendlichen aus Italien, Spanien, Portugal, der Türkei und Staaten des Westbalkans ist tiefer als das Bildungsniveau der schweizerischen Jugendlichen, hat man zum Beispiel in Zürich festgestellt. Nur drei Prozent der Migrantenjugendlichen besuchen das Gymnasium. In Bern dürfte die Situation ähnlich sein. Hier müssen wir in den kommenden Jahren Gas geben.
Ohne gute Kenntnisse der Sprache ist eine erfolgreiche Integration unmöglich. Erfahrungen zeigen, dass für das Erlernen der Sprache nicht früh genug angesetzt werden kann. Nur so erreichen wir, dass diese Jugendlichen später auf dem Arbeitsmarkt intakte Berufchancen haben.
Kommentare (57)
Hirsbrunner
sagte:

In welcher Welt leben Sie?
Mein Titel ist berechtigt. Frau Teuscher wo bewegen Sie sich? Wenn Sie leugnen, dass wir ein Problem mit Ausländern haben, dann gehen Sie mit Scheuklappen druch die Welt. Ich gebe Ihnen Recht, dass nicht alle Mitbewohner in den gleichen Topf geworfen werden können - Sie dürfen allerdings nicht die Fakten verdrehen. Die Belegungszahlen der Strafanstalten zeigen ein ganz anderes Bild als Sie es vermitteln wollen. Auch ich glaube an einen Staat, in welche es keinem Individuum schlecht gehen soll. Dies ist in der Schweiz schon lange umgesetzt. Ich war 8 Jahre lang in einer Schulkommission tätig und weiss von was ich spreche. Integration ist ein wunderbares Wort, doch das Gegenüber muss auch gewillt sein, sich zu integrieren. Dieser Wille fehlt bei sehr vielen Problemfällen und mit einer "Gutmenschpolitik" werden Sie diesen Willen nicht herbeizaubern. Genau wie in der Sozialpolitik müssten Anreize geschaffen werden. (Es darf doch nicht sein, dass ein Sozialhilfeempfänger besser dasteht als eine Person welche 100 % arbeitet! Sendung 10 vor 10, 31.8.07)
Casal
sagte:

...
Integration hat doch nichts mit Gutmenschpolitik zu tun. Vielleicht sollten wir einmal die Rechnung machen: Was kostet uns ein Jugendlicher, der straffällig wird. Und wieviel kostet uns die erfolgreiche Integration eines ausländischen Jugendlichen. Jede erfolgreiche Integration ist eine Investition in eine Schweiz mit Zukunft und in unsere Sozialwerke.
Kurt
sagte:

Integration ist gescheitert
Die steigende Ausländerkriminaltät ist nur der Auswuchs. Die Wurzeln liegen in der Überflutung der engen Schweiz mit Menschen aus allen Ecken dieser Welt. Multikulti und Integration ist weder mach- noch bezahlbar und gescheitert. Die Schweiz ist kein Einwanderungsland.Die wahren Schuldigen an diesem Debakel, sind nicht die jetzt hier lebenden Ausländer, sondern diejenigen Parteien, also von der CVP, Teile der FDP über die Sozialdemokraten bis zu den Links- und Grün-Bewegungen, die solche Masseneinwanderung, wie sie in den letzten Jahren stattgefunden hat, erst ermöglicht haben.
Die Leidtragenden dieser katastrophalen politischen Fehlentscheidungen sind nicht nur die Ursprungsbevölkerung, weil sie Kriminalität und Kosten für Sozialhilfe in einem bis jetzt ungekannten Ausmass kennenlernen muss, andererseits aber auch die Eingewanderten selbst, weil sie kulturell entwurzelt, oft lehrstellen oder arbeits- und perspektivlos sich in gewisse Stadtteile, die nach und nach zu Ghettos werden, in die Selbstisolation treiben.
Die Folge ist ein gesellschaftlicher Zustand, der für beide Seiten auf lange Sicht gesehen untragbar ist.
Das Problem muss an der Wurzel angepackt werden!
skeptiker
sagte:

@kurt: ursprünge und wurzeln
Lieber Kurt, ich kann deine Schlüsse nicht ganz nachvollziehen. Auf der einen Seite behauptest du, dass alle Parteien (ausser der SVP) die "Masseneinwanderung [...] erst ermöglicht haben.", auf der anderen Seite möchtest du gerne zurück zu der 'Ursprungsbevölkerung' und das Problem bei den "Wurzeln" anpacken. Wie muss ich das verstehen? Willst du nun alle Parteien ausser die rechtsaussen verbieten?Wie kommst du auf die Idee, dass Parteien eine "Masseneinwanderung" ermöglichen? Eventuell würde auch dir ein Blick über den Tellerrand helfen: heute sind rund 200 Millionen Menschen aus unterschiedlichen Gründen auf der Flucht. Die Migrationsbewegung haben aber nicht die Mitte-Links Parteien verursacht, sondern unter anderem das Verteidigen eines längst überholten Konzepts der 'Ursprungsbevölkerung' und der Anwendung kurzsichtiger 'Wurzelbekämpfung' Aktionen.
Casal
sagte:

...
Die Schweiz wird zurzeit tatsächlich überflutet, aber von Wassermassen und nicht von Ausländern. Rund 21 Prozent der in der Schweiz lebenden Bevölkerung sind Menschen mit Migrationshintergrund. Sie zahlen 25 Prozent an die Sozialversicherungen und beziehen knapp 12 Prozent an Leistungen. Das ist die Wahrheit über Ausländer.Die SVP will doch mit ihrer Ausländer-Hetze nur kaschieren, dass ihr Bundesrat Christoph Blocher vier Jahre lang im EJPD geschlafen hat. Sein Leistungsausweis ist nullkommanix. Wenn die Probleme derart akut sind, wieso hat er dann nichts unternommen. Er ist doch für die Innere Sicherheit zuständig. Und er hatte doch vier Jahre lang zeit.
.... Kriminelle soll man als Kriminelle behandeln. Dafür haben wir Polizei, Untersuchungsgericht und Strafgericht. Wir haben nicht ein Strafrecht für Ausländer und eines für Schweizer.
M. Tognola
sagte:

Die Schweiz nach der Wurzelbekämpfung
Im Fusball gäbe es keine Senderos, Djourou, Barnetta, Inler, Behrami, Coltorti, Benaglio, Vonlanthen, auch keinen Türkyilmaz (34 Tore für die CH Nati), im Basket keinen Sefolosha. Federer wäre nicht in der Schweiz (seine Mutter ist ja eine Ausländerin). Die Wirtschaft hätte keinen Henri Nestlé (ein Deutscher), Charls Brown (UK) und Walter Boveri (D), keinen Nicolas Hayek, eigentlich gar keine Uhrenindustrie, denn das Uhrmachergewerbe kam mit den Hugenotten (=Flüchtlinge!). Es gäbe keine Spagehtti, keine Pizza, keinen Kebab, den die brachten ja die Einwanderer, und vermutlich nur ganz wenig Beizen, denn es gibt kaum Schweizer/innen die bereit sind samstag/sonntags und abends im Gastgewerbe zu arbeiten. In den Spitälern würde man verrecken, weil es an Pflegepersonal mangeln würde und niemand da wäre zum Putzen. Dann gäbe es in der Tat wohl kaum Einwanderer, die in ein so heruntergekommenes armes Land ziehen würden. Mich gäbe es auch nicht: mein Grossvater wäre nämlich in den USA geblieben.
Thomas
sagte:

...
Es gibt eben Ausländer und Ausländer.Die einen arbeiten und tragen zur Wertschöpfung bei (z.B. in grossen Teilen die Deutschen, Italiener, Spanier, Portugiesen etc.).
Dann gibt es eben die anderen Ausländer. Die nützten den Sozialstaat nach Strich und Faden aus. Sie stellen die Scharia über unser Recht. Sie zücken das Messer, wenn ihnen etwas nicht passt (z.P. Parkplatzmörder, Lehrermörder etc.). Sie vergewaltigen Frauen und sind gegen jede Gleichberechtigung! Sie zetteln Messerstecherein und Schlägereien an. Sie dealen mit Drogen.
Machen Sie die Augen auf Frau Teuscher und hören Sie auf zu träumen! Sie sind komplett realitätsfremd. Als Einthema-Politikerin (Klima, Klima, Klima...) haben Sie den Durchblick nicht.
skeptiker
sagte:

@thomas: realitätsfremd
Lieber Thomas, du kommst mir aber auch recht realitätsfremd vor. Unterteilst die Welt in Kategorien: Achse der Guten (Spanier, Italiener, Deutsche...) und Achse der Bösen (Albaner, Libanesen...). Faszinierend wie man mit so viel Borniertheit beschlagen sein kann: wärst du ein wenig älter, wüsstest du, dass man den Italienern (die du nun gütigerweise zur Achse der Guten zählst) vor 30 Jahren Spaghettifresser, Tschinggen, Vergewaltiger und Messerstecher genannt hatte. Vielleicht täte es dir einmal gut, dich ein wenig in der Welt umzusehen und etwas weniger die Parteiblätter der SVP zu lesen (dort werden überigens auch die Deutschen zur Achse der Bösen gezählt).
skeptiker
sagte:

@casal: das stimmt...
...voll und ganz. Ich wundere mich immer, dass der Christoph B. nur rumlamentiert, aber eigentlich wenig zur Lösung der Probleme beigetragen hat. Immerhin hat er jetzt die Parole rausgegeben 'Jetzt wird integriert!' und spricht endlich mehr Geld für all die bereits existierenden Integrationsprojekte.
Casal
sagte:

...
Ja, jetzt will er mehr Geld für Integrationsprojekte. Aber in den vergangenen vier Jahren hat er systematisch Jahr für Jahr die Gelder für Integrationsmassnahmen gekürzt.
Thomas
sagte:

...
Sorry, noch nicht begriffen:Problemgruppen sind die Albaner, Nordafrikaner, Libaneses etc, die etwas gemeinsam haben: Ihre Religion (Islam). Die sind ein paar hundertjahre hintendrein und für die ist eine Frau nichts wert. Wie sieht es mit der Gleichberechtigung aus? Zur Lektüre empfehle ich übrigens die Weltwoche, da sind jede Woche interessante Geschichten drin, die den realitätsfremden Gutmenschen nicht passen...
skeptiker
sagte:

@thomas: islam
Damit du dich in Zukunft nicht komplett ins Abseits stellst, empfehle ich dir erstmal zu lesen, was du schreibst, bevor du auf den 'Kommentar hinzufügen' Knopf haust:Ein Libanese hat mit dem Islam etwa so viel zu tun wie ein Schweizer Zürcher ist. Das gleiche gilt für Albaner und Nordafrikaner. Hör doch mal mit deinen Pauschalisierungen auf, die helfen dir und deinen xenophoben Problemen gar nichts.
Thomas
sagte:

...
Okay, der Libanon hat einen grossen christlichen Bevölkerungsanteil, die auch in der Schweiz grosses geleistet haben (Hayek...)Ich bin übrigens (sehr) viel in der Welt herumgekommen....
Ich verabschiede mich hiermit von diesem Board!
skeptiker
sagte:

@thomas: schade...
...verlässt du den Blog. Ich finde dass man das Thema Ausländerpolitik und Integration durchaus kontrovers diskutieren sollte und nicht auf Gutmenschintegration setzen sollte. Auch wenn du viel in der Welt herumgekommen sein solltest, so fehlt mir bei dir die nüchterne und coole Analyse. Mit Polemik à la Thomas lösen wir das Integrationsproblem (und wir haben ein gewaltiges!) leider nie im Leben.
Casal
sagte:

Beleidigte Leberwurst?
Wieso bist du so beleidigt, Thomas. Gehen Dir die Argumente aus?
Albi
sagte:

Schluss mit Schönreden liebe Frau Teuscher
Pöbeleien und Schlägereien, Messerstechereien, offener Drogenhandel, Schiessereien und Raserunfälle gehören mittlerweile zum ganz normalen schweizer Alltag. Die weitere Steigerung findet vor unseren Augen statt: Kinderschändungen und Vergewaltigungen - sogar durch Sex-Banden! Tatsache ist, die Auswüchse der (Jugend)-Gewalt werden geprägt von Ausländern und Eingebürgerten.Eine Scheinlösung sollen nun Schulorgane, Sozialarbeiter, und Psychologen unter dem Schlagwort "Integration" herbeireden. Die Probleme müssen endlich offen genannt und bekämpft werden: Wer sich nicht an Gesetz und Ordnung hält muss mit Familie das Land verlassen.
Stop der Zuwanderung - die kleine Schweiz ist bereits überbevölkert und ganz sicher kein Einwanderungsland, auch wenn dies von dumben, verlogenen Politikern ständig gebetsmühlenartig wiederholt wird.
Braucht die Schweiz brennende Autos in den Vorstadt-Ghettos bis endlich Vernunft in unserem Land einkehrt?
Thomas
sagte:

Tötungsdelikt in Oberdiessbach
Auf vielfachen Wunsch melde ich mich wieder!Ist es Zufall, dass z.B. heute gemäss Telebärn ein Marokkaner seine Frau in Oberdiessbach erschossen hat? Hätte man das Delikt verhindern können mit mehr Lehrstellen? Könnte es nicht doch an der ¨heissblütigen¨Mentalität liegen...
F.Teuscher
sagte:

...
@thomas: es ist ein tragischer Unfall, der offenbar in Oberdiessbach geschehen ist. Selbstveständlich hätten mehr Lehrstellen wohl in diesem Fall nichts genutzt. Aber es liegt wohl nicht an "heissblütigen" Mentalität. Ich habe den Fall Rey-Bellet im Wallis nicht vergessen. Da hat ein Schweizer Offizier seine Frau erschossen. Mit der Ordonnanzwaffe. Daher bin ich strikte dafür, dass die Ordonnanzwaffe ins Zeughaus gehört und nicht in den Kleiderschrank. Ich hoffe, dass du mich in diesem Anliegen unterstützen wirst. Denn je weniger Waffen im Umlauf, desto sicherer ist die Schweiz.Und dann noch das: Wenn es mit dem Klimawandel so weiter geht wie bis anhin, wird es auf der Welt in Bälde Millionen von Klimaflüchtlingen geben, weil ihr Lebensraum unter Wasser versunken ist. Klimaschutz ist eben doch nicht so eindimensional.
Thomas
sagte:

...
Der wahre Grund für viele solche Familiendelikte, ist die Unterdrückung der Frau von ihrem muslimischen Ehemännern. Die Araber/Nordafrikaner haben ein etwas anderes Frauenbild als wir.Die Ordonanzwaffe gehört ins Zeughaus, dass sehe ich auch so.
Wenn man sieht, dass fast jede Woche ein neuer Hurrkan über die Karibik fegt, ist das schon beunruhigend.
skeptiker
sagte:

@thomas: frauenbild
Ich schätze dich mal als recht SVP-nah ein. Da dürfte dir doch eigentlich dieses Frauenblild recht bekannt vorkommen? Frauen gehören an den Herd und sollen sich gefälligst um die Kinder kümmern, tönt es doch bei jeder Kinderkrippen-Diskussion aus SVP-Kreisen. In punkto Frauenbild und Rollenverteilung dürftest du dich also recht gemütlich bei deinen Feindbildern fühlen, oder? Falls dem nicht so ist, so hilft dir sicher dieses kleine YouTube-Filmchen mit Ueli Maurer auf die Sprünge.
Thomas
sagte:

...
Ueli Maurers Frauenbild ist vielleicht 20 Jahre hintendrein, aber das der Moslems mind. 200 Jahre. Darum werde ich zum ersten mal SVP wählen, weil sich diese Partei gegen die Einflüsse des Islam stellt.Gerade heute hat man wieder gesehen: ¨Bombenstimmung¨durch Islamisten in Deutschland - das hätte laut SF DRS Tausenden das Leben kosten können!
skeptiker
sagte:

@thomas: SVP...
... eventuell lohnt es sich heute auch in der Tagesschau etwas genauer hinzuhören was der Herr C. Blocher aus dem EJPD zu vermelden hat. Ich möchte da noch nichts verschreien, aber unter Umständen wackelt da bereits ein Bundesratssitz einer wackern und sehr staatstragenden Partei (Stichwort Gewaltentrennung).
Thomas
sagte:

...
Jetzt haben wir ihn den ¨Geheimplan¨der Linken. Die ¨Affäre¨um Roschacher ist politische Bullshit wie Chr. Mörgeli richtig gesagt hat. Wenn ein Sitz wackelt ist es der von Lucrecia Meier-Schatz bei den Wahlen im Herbst...Ist doch nur Ablenkung um von wahren Problemen wie der Ausländerkriminalität abzulenken.
Stefan
sagte:

Zu den Frauenbildern der Moslems
Ob die Moslems in Sachen Frauenbild 200 Jahre im Rückstand sind, ist eine Frage der Perspektive. Aus der Sicht von uns christlich geprägten Westlern ist das so. Aber aus der Sicht eines Muslimen nicht. Der Muslim hält sich genauso für modern. Die islamische Welt empfindet die westlichen Bemühungen zur Durchsetzung westlicher Werte wie Menschenrechte, Demokratie und Freiheit als Mittel des westlichen Imperialismus.Wer hat nun Recht? Der Westen oder der Islam? Vermutlich hat einfach der Stärkere recht. Deshalb müssen wir uns in userem, Land auf unsere Werte besinnen, und sie entschlossen durchsetzen. Ich bezweifle sehr, dass es ein friedliches Miteinander zwischen der christlich westlichen Kultur und der muslimischen Kultur geben kann.
F.Teuscher
sagte:

...
@thomas: ich gehe mit dir einig, die Debatte ist nur eine Ablenkung. Auch ich diskutiere lieber um Inhalte. Aber nicht die Ausländer sind das grösste Problem sondern der Klimawandel. Wenn wir den Klimawandel nicht stoppen, werden wir mit grossen Flüchtlingsproblemen konfrontiert sein. Teile von Florida, San Francisco, der Niederlanden, Peking und Shanghai würden überflutet. Allein in Kalkutta und Bangladesh würden 60 Millionen (!) Menschen obdachlos. Wir müssten unsere Landeskarten völlig neu zeichnen. Und wir müssten uns überlegen, wo alle diese Flüchtlinge unterzubringen sind. Da handle ich eben lieber jetzt mit griffigen Massnahmen gegen den Klimawandel.
Stefan
sagte:

@F. Teuscher über den Klimawandel
Dass die menschliche Zivlisation den CO2 Gehalt der Erdatmosphäre erhöht hat, und dass dadurch das Klima beeinflusst wird, bezweifelt heute kaum noch einer. Aber das Klima wandelt sich auch ohne das Zutun des Menschen! Kernbohrungen, die durch den grönländischen Eispanzer gemacht wurden, zeigen, dass starke Schwankungen der Durchschnittstemperaturen innerhalb weniger Dekaden in der Vergangenheit recht häufig vorgekommen sind. Wir müssen lernen damit zu leben, dass das Klima sich wandelt. Das heisst z. B. keine Häuser in Flussnähe mehr bauen. Dämme bauen...Zudem sollte sich die Gesellschaft langsam aber sicher warm anziehen. Denn in absehbarer Zeit wird Energie zumindest sehr teuer werden, falls für Erdöl kein Valabler Ersatz auftaucht. Die heute vorhandenen Alternativ-Energiequellen sind noch zuwenig ausgereift. Es muss mehr geforscht werden; viel mehr. Hier könnte die Politik doch etwas bewirken. Think Tanks gründen, Geld zur Verfügung stellen usw. Zuden sollte man die verschiedenen Widersprüche in unserer Energiepolitik abbauen. Wie soll das gehen: Kein neues AKW und auch keine Erhöhung der Grimselstaumauer? Warum erhalten jene Haushalte, die Strom ins Netz liefern, dafür nicht einen angemessenen Preis? Warum reden alle von Windkraftwerken, wenn man sie aber aufstellen will, so kriegt man sie nicht bewilligt?
KritikerLU
sagte:

Immer "Balkan" - warum nicht "Kosovo-Albener"??
Grundsätzlich rege ich mich masslos auf, dass ständig immer über Problem-Kids aus dem "Balkan" gesprochen wird. Man sollte ein Problem immer beim Namen nennen - und Balkan heisst in diesem Fall:"Kosovo" oder "Kosovo-Albaner"
Grunsätzlich kenne ich mich sehr gut aus in diesem Mettier. Meine Partnerin ist Serbin und in der Schweiz aufgewachsen seit ihrem 3ten Lebensjahr. Die Schweiz hat vor 30-ig Jahren Immigranten gesucht!! für das Bauwesen - und es sind zahlreiche in die Schweiz gekommen um: Tunnels zu bauen (Italiener, Spanier, Portugiesen und auch Serben).
Auch ich selbst habe es erlebt, mit 2 Immigranten-Kids aufzuwachsen - aus dem Vietnam und Italien. Die Sprache war nicht das Problem - das haben sie ohne Probleme gelernt. Obwohl auch die Eltern zu Hause grundsätzlich kein Schweizerdeutsch oder Deutsch gesprochen haben. Das hat mit Kultur zu tun.
Aber diese Kulturen sind nicht das Hauptproblem der Schweiz!
Aber was ist mit den Kosovo-Albanern oder Türken?
Diese kamen als vermeintliche Flüchtlinge in die Schweiz. Grundsätzlich wird der Heroin-Handel in der Schweiz durch Banden aus dem Kosovo kontrolliert und die UCK wurde hauptsächlich aus der Schweiz finanziert.
Uebrigens kennen die Kosovaren die "Blutrache" und sind gegenüber Frauen nicht sonderlich freundlich gehalten. Dies hat mit Ihrer Tradition zu tun und macht auch keinen Halt in der Schweiz.
Dies zu Traditionen.
skeptiker
sagte:

@kritikerLU: warum immer diese stereotypen?
was soll eigentlich der blödsinn? glaubst du etwa auch das alle berner langsam sind und die italiener die vendetta gut finden?
KritikerLU
sagte:

Nee
Nein auf gar keinen Fall. Will damit eigentlich nur sagen, dass man die Nationalität jeweils beim Namen nennen soll und nicht Generalisieren nach dem Motto: Balkan.Ich denke oder hoffe zumindest, dass jedem klar ist woher die Gewaltbereitschafft kommt. Die kommt von der Tradition gewisser Nationalitäten, wie die Kinder aufwachsen, betreut und erzogen werden.
Darum finde ich auch gewisse Ideen gut, bei denen die Eltern gewalttätiger Kinder auch gleich ausgeschafft werden können.
Albi und Thomas bringen das wunderschön auf den Punkt.
skeptiker
sagte:

@KritikerLU: nichts als stereotypen...
Aber genau das hast du ja getan: du hast verallgemeinert! Und das ist das Ende jeglicher fruchtbarer Diskussion. Du sagst im Grunde genommen nichts anderes, als das bestimmte Gruppen von Menschen gar nicht anders können als zu vergewaltigen und zu töten. Deine Urteile sind etwa so sinnlos wie wenn ich sagen würde: "Alle Serben haben kein Problem nicht-Serben zu töten. Also auch deine Frau nicht."Du wirst mir sicher zustimmen, dass man so kaum miteinander reden kann, wenn solche Statements in der Luft sind. Also muss man das Thema anders angehen:
Es gibt Menschen in unserer Gesellschaft, die sind hier gar nicht richtig angekommen. Sie wollen auch gar nicht ankommen und möchten lieber in ihren traditionellen Werten verankert bleiben. Das geht nicht. Und das dürfen wir hier auch nicht tolerieren. Und man muss das diesen Menschen klar machen. Schonungslos.
Aber gleich alle in einen grossen Kübel zu werfen, da bin ich nicht dabei. Und du hoffentlich auch nicht, denn das wäre dumm.
Casal
sagte:

@skeptiker
Als Walliser muss ich dir leider widersprechen: Die Berner sind langsam. Wenn du vom Bahnhofsareal unter die Arkaden trittst, muss einen Gang zurück schalten. Im übrigen gibt es eine Untersuchung, welche besagt, dass die Berner pro Sekunde acht Silben, die Walliser jedoch neun Silben schaffen.
Andreas
sagte:

Sie haben Integrationspolitik falsch verstanden, werte Fr. Teuscher
Wir brauchen keine Integrationspolitik, da liegt ein grundsätzliches Missverständnis vor. Integration ist nicht Sache der Gesellschaft, sondern es ist die alleinige Aufgabe derjenigen Person, die hier leben will.Und dass dies in der Schweiz möglich ist zeigen all Diejenigen, die vor 20-30 Jahren zugewandert sind - damals jedoch noch nicht direkt in den Sozialstaat, sondern als Arbeiter. Die haben gekrampft, waren nicht kriminell und sind heute bestens integriert, auch wenn sie mit dem schlechten Image ihrer später nachgerückten Landsleute zu kämpfen haben.
Mit der Kuschelpolitik der Linken, der Sozis und den Grünen-Marxisten der letzten Jahre kann sich hier niemand mehr integrieren; im Gegenteil: Unser Schlaraffenland belohnt die Nicht-Integrierten nicht nur mit falscher Toleranz sondern mit Sozialhilfe, IV, Sprach- und anderen Kursen - endlose Unterstützung... -
Warum sollte sich so jemand überhaupt darum bemühen, wirklich Teil der Gesellschaft zu werden?
Erwin Jutzet ist der erste und wohl auch der einzige SP-ler, der endlich eingesehen hat, dass es so mit den Ausländern nicht mehr weitergehen kann.
Auch ich stelle fest: Die Schweiz ist und war nie ein Einwanderungsland.
F.Teuscher
sagte:

...
@Stefan: Beginnen wir doch einmal mit Energiesparen. Auch wenn das kein „Sexy-Thema“ ist. Würden wir zum Beispiel die 3 Millionen Kaffeemaschinen, die in unseren Haushalten herum stehen, nur anstellen, wenn wir tatsächlich Kaffee machen wollen, könnten wir den jährlichen Verbrauch von 60'000 Durchschnittshaushalten einsparen. Und würden gleichzeitig Geld sparen. Die Idee eines Think Tanks zur Energie gefällt mir – nicht nur zur Förderung der erneuerbaren Energien. Warum sich nicht auch überlegen, wie man Haushalte und Unternehmen konkret dazu bewegen könnte, sorgfältig mit der Energie umzugehen?@Andreas: Da bin ich ganz anderer Meinung, werter Andreas. Integration heisst nicht totale Anpassung. Und zur Integration müssen beide Seiten etwas beisteuern: wir als Gesellschaft un das betroffene Individuum. Und auch da: bleiben wir bei den Fakten. Mit dem weitaus grösste Teil der Ausländerinnen und Ausländer, die zu uns kommen, gibt es keine Probleme.
@KrikiterLU: Ich bitte einfach nicht zu vergessen: in Kosovo herrschte ein schrecklicher Krieg. Viele der Leute aus dem Kosovo, die zu uns geflüchtet sind, sind kriegstraumatisiert. Das kann kaum jemand einfach so verarbeiten.
Casal
sagte:

@andreas
Woher nimmst du die Gewissheit, dass wir Italiener, Spanier und Portugiesen (Gehe davon aus, dass du diese meinst) integriert haben. Nur weil du wahrscheinlich Pizzas gern hast, will das noch lange nicht bedeuten, dass sich Italiener bei uns wohl fühlen. Wir verbinden mit ihnen nur positive Ferienerlebnisse und glauben dann, wir hätten sie integriert. Muss ich dich noch an das Saisonnier-Statut erinnern, an Mitenand Initiative an Schwarzenbach Initiativen. Wir haben doch noch nie richtig versucht, Menschen zu integrieren. Viele Gastarbeiterfamilien aus Italien mussten hier leben wie Underdogs. Dabei kommen die Italiener aus dem selben Kulturkreis. Jetzt stell dir vor wie das für Menschen ist, welche von den SVP Bauern als billige Arbeitsknechte aus den Armen-Regionen in Europa rekrutiert werden, die weder lesen noch schreiben können, und hier auf ein feindliches Klima stossen.
Thomas
sagte:

...
Wenn Muslims- in Bali eine vollbesezte Disco in die Luft sprengen...
- Duzende von Schweizern in den Ferien in Luxor niedergemetzeln....
- in Spanien einen Zug im Morgenverkehr in die Luft sprengen...
- in Deutschland und Schottland bei grossen Attentate nur knapp gestoppt werden können etc.
macht das Angst. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie diese Fanatiker wegen Karrikaturen (!) vor dem Bundeshaus demonstrieren.
Wollen wir das fördern mit Sozialhilfe, dass sich solche Leute bei uns noch mehr einnisten und Bomben basteln?
Mutlu Sagir
sagte:

Ja, wir haben ein Integrationsproblem
Es wird von sog. konservativen, engstirnigen und ewiggestrigen "Ur-Schweizern" oft verdrängt - istjedoch eine bekannte Tatsache: Die Schweiz ist ein Einwanderungsland. Wenige Jahre noch und die Bevölkerung mit Migrationshintergrund stellt die Mehrheit in diesem Land.
In vielen Schulen sind Migrantenkinder bereits heute in der Überzahl. Für eine erfolgreiche
Integration ist es unabdingbar, dass sich die wenigen verbleibenden Schweizer sprachlich und kulturell auf ihre Zuwanderer und ihr Denken und Handeln einstellen. Dies betrifft insbesondere auch die Religion - den einzigen wahren Glauben - den Islam.
Eine erste Massnahme einer erfolgreichen Integration in der Schule sind Primarschullehrer, die
türkisch, arabisch, auch eine afrikanische Sprache oder Sprachen aus dem Bakan sprechen. Dies sollten sie bestenfalls in dem jeweiligen Herkunftsland gelernt haben, um auch die Lebensumstände ihrer Schüler in deren ursprünglicher Heimat kennen und lieben zu lernen.
Auch muss die Schule ein Kundenbewusstsein entwickeln; schliesslich ist sie verpflichtet, Kinder zum Erfolg zu führen. Dazu gehört auch, dass die Schule den Kindern mit Migrationshintergrund anders begegnet. Ein Lehrer oder eine Lehrerin, welche die Sprache der Schüler nicht spricht, ist eine
inkompetente Lehrkraft. Man muss die Kinder dort abholen, wo sie herkommen! Die Schüler sollen sich mit der Kultur und der Religion der Migranten vermehrt vertraut machen - in ihrem ureigensten Interesse. Wo soll das Lehrpersonal herkommen, die die Sprache ihrer Schüler kennen? Wir fordern eine massive Werbekampagne unter den Migranten. Völlig unverständlich ist auch, dass Kindergärtnerinnen und
Lehrer während ihrer Ausbildung keine Migrantensprache lernen. Innerhalb der Weiterbildung
sollen die heutigen Lehrkräfte eine weitere Sprache lernen. Am besten in dem jeweiligen Land, wo sie
dann gleich auch die Lebensbedingungen der Menschen kennenlernen. Die Zukunft wartet nicht auf die Politik.
Very funny
sagte:

Sehr witzig...
Ha ha ha, seeehr witzig, "Mutlu"... jaja, oder wir führen dann in ein paar Jahren das da als Nationalhymne ein...C-a-f-f-e-e
Melodie und Text: Karl Gottleib Hering (1766-1853)
C-a-f-f-e-e, trink nicht so viel Caffee,
nich für Kinder ist der Türken trank,
schwächt die Nerven
macht dich blaß und krank
sei doch kein Muselmann,
der ihn nicht lassen kann,
C-a-f-f-e-e, trink nicht so viel Caffee,
nich für Kinder ist der Türken trank,
schwächt die Nerven
macht dich blaß und krank
sei doch kein Muselmann,
der ihn nicht lassen kann.
Malena
sagte:

Schule falsch verstanden
@mutlu. Was palaverst du da? erstens: wenn jemand Lehrer werden will, dann kann er das, es ist also sehr wohl möglich, dass jemand der türkisch in der Türkei gelernt hat in der Schule untrerrichtet. Nimand hindert die Migranten daran Lehrer zu werden.Zweitens: was bringt es den Kindern, wenn sie zwar vom Lehrer verstanden werden, aber von niemand anderem? Meinst du die finden dann eine Lehrstelle?
Nicht die Lehrer müssen andere Sprachen lernen, sondern die Kinder und IHRE MüTTER. Und nämlich zuerst die Landessprachen und Englisch.
drittens: man ist immer ein Schritt zurück mit der Migration: man sollte jetzt schon chinesisch lernen, denn die nächste immigrationswelle kommt bestimmt von dort. All die Sprachen von denen du sprichst werden dann eh in der Minderheit sein.
Haihai
sagte:

...
Ich habe kein Problem mit Ausländern. Hingegen mit der SVP habe ich Probleme. Warum sind für die SVP Leute mit einem ausländischen Pass minderwertig? DIE SVP GEHÖRT AUF DEN MOND!
Thomas
sagte:

Toleranz
Ich habe auch kein Problem mit Ausländern. Nur die ¨schwarzen Schafe¨(=Kriminelle...) muss man über die Grenze spedieren. Und tschüss und weg.Die SVP hat als Wirtschaftspartei sicher nichts gegen Ausländer, dass muss man ein wenig differenzierter anschauen.
Zu Toleranz gehört übrigens auch, dass man gegenüber dem politischen ¨Gegner¨anständig ist und nicht dessen Plakate zerreisst etc. Warum werden alle SVP-Platakte verunstaltet und die anderen Plakate nicht? Zu Toleranz würde auch gehören, dass man der SVP ihr Bratwurst-Fest lassen würde und nicht eine ¨Gegendemo¨organisiert oder unterstützt wie das Grüne Bündnis.
Ich finde die Homepage von Frau Teuscher übrigens eine gute Sache. Neben der Homepage vom Fuchs ist das die einzige Interessante. Wenn alle Politker so engagiert wären, dann wäre gut!
P.S. ich bin nicht SVP-Mitglied...
Franziska
sagte:

Respekt gegenüber dem politischen Gegner
@Thomas: ich freue mich, dass dir meine Homepage gefällt. Ich finde es toll, mich mit Wählenden auszutauschen - auch wenn sie nicht meine Meinung vertreten. Solange der Austausch respektvoll ist. - Ich finde es auch nicht richtig, wenn die Plakate der politischen Gegner zerrissen werden. Das ist nicht mein Stil. Hol dir doch einmal das letzte Heft "Natur - Wissen aus der Drogerie" in der Drogerie. Dort durfte ich mich zum Thema "Streiten" äussern. Dort kannst du nachlesen, welches meine Haltung gegenüber dem politischen Gegner ist. Du kannst dir aber gar nicht vorstellen, welche üblen Mails und Briefe ich über mich ergehen lassen muss. Da ist das Zerreissen von Plakaten geradezu harmlos. Und zum Schluss noch dies: ich persönlich finde, die SVP soll ihre Bratwurst-Demo haben. Da hab ich kein Problem.
M.Tognola
sagte:

warum nicht gegen reiche Steuerbetrüger?
@thomas: Es ist im Strafgesetzbuch schon heute vorgesehen, dass man kriminelle Ausländer/innen ausschafft. Eben bei schweren Delikten, und wenn sie keinen Aufenthaltstatus für die Schweiz haben. Die SVP will aber auch in der Schweiz geborenen an den Kragen, es ist jeder ein Ausländer, der keinen CH-Pass hat. Auch Kinder zweiter und dritter Generation. Wohin willst Du Leute auschaffen, die in der Schweiz aufgewachsen sind? Oeffnen wir die Augen: die SVP will die armen Leute auschaffen: warum nimmt sie sonst nicht auch Steuerbetrug ins Strafenkatalog für Ausschaffung? Warum Missbrauch der Sozialversicherung aber nicht das Anstellen von Schwarzarbeitern? Das sind auch Straftaten gegen das Gemeinwohl, aber die SVP tritt lieber nach unten, es sollen die Armen auf die Armen los gehen. Traurig, dass auch du da reingefallen bist.
Thomas
sagte:

...
Es geht um unsere Sicherheit in der Schweiz. 90 % der Vergewaltiger sind Ausländer (von den anderen 10 % sicher viel Eingebürgerte...) oder 53 % der Fälle von Körperverletzung sind Ausländer. Da finde ich es in Ordnung, wenn auch kriminelle Ausländer mit C-Bewilligung ausgeschafft werden. Die haben das Gastrecht missbraucht. Die Leute sind in den Balkan (v.a. Kosovo Albanien) (oder andere Heimatländer) zurückzuführen, von wo sie stammen.Steuerbetrug hat nichts mit unserer physischen Sicherheit zu tun.
Schade, dass die Grünen nicht die Augen für die Realität aufmachen und immer von den Fakten ablenken wollen.
mutlu sagir
sagte:

...
@malena&very funny!Dieser Eintrag stammt nicht von mir. Dies habe ich niemals so gesagt. Was genau ich gesagt habe, könnt ihr in der "Zeit" vom 6.9.07 lesen. Der Artikel ist online. Ich weiß nicht, wer meine Aussagen da verändert hat.Gruß
ein sich fragender Schweizer
sagte:

...
Also um es vorweg zu nehmen.Ich habe ganz und gar kein Problem mit Ausländern. Bin selber mit einer Ausländerin verheiratet. Auch habe "Holz anfassen" noch nie Probleme mit irgendwelchen Ausländern gehabt. Mit Schweizern jedoch schon. Ich lebe auch lieber mit Ausländern in einem Mehrfamilienhaus. Die sind wesentlich toleranter als meine lieben CH-Mitbürger. Es ist mir gar ein Graus mit Schweizern in einem Mehrfamilienhaus zu leben. Alles stört sie. Wenn nach 2200 noch ein Mucks zu hören ist, dann hast du Probleme. Oder wenn du auf deinem Balkon etwas anbaust was nicht der legal ist dann hetzen sie dir die Polzei auf den Hals. Auslädern wie z. B. Ex-Jugos kümmern sich nicht darum ob ich nach 2200 noch dusche oder was ich auf meinem Balkon habe.
Dennoch finde ich Kriminelle Ausländer raus. Und auch aus ausländischen Kreisen höre ich diese Meinung. Wenn ich in ein anderes Land gehe wie zb NIgeria usw. und dort S******e baue werde ich bestraft. Und da kann ich von Glück reden wenn ich bloss ausgeschafft werde.
Jedenfalls wer hier als Asylant unsere Gesetzt missachtet (und ich rede hier nicht von einer roten Ampel überqueren) hat sein Aufenthaltsrecht verwirkt.
Ich möchte hier eine Frage an alle Linken welche sich strickt gegen jegliche Ausschaffungen sind stellen:
Aus welchem Grund soll ein Vergewaltiger, Drogendealer oder Mörder hier bleiben?
Was ist die Ambition ein solches Objekt hierzubehalten?
Und kommt mir nicht mit: "ein Schweizer kommt auch ins Gefängnis" Einen Schweizer kann man halt einfach mal nicht ausweisen. In welches Land denn auch. Warum sollten wir unsere Gefängnisse noch mehr überfüllen und unsere Steuergelder dafür verwenden? Warum warum? Warum sollte so einer bleiben?
Wer Rechtschreibefehler fidet kann sie behalten
skeptiker
sagte:

@fragender-ch: unnötig
Das kriminelle Ausländer ihr Aufenthaltsrecht verwirken können ist nun wahrlich nichts neues und bereits vom Gesetzgeber verankert (SR 101 Art. 121)Neu ist allerdings, dass die SVP auch noch die Sippenhaft einführen möchte. (PDF-Dokument Argumentarium der SVP S. 15).
Etwas, dass es in Europa seit den Nazis nicht mehr gegeben hat. Wenn man schon die Initiative der SVP so unreflektiert wie du unterstützt, sollte man diese Tatsache auch zur Kenntnis nehmen und darüber mal ein wenig nachdenken.
Wähler
sagte:

...
Frau Teuscher, sind Sie eigentlich noch da...? Oder machen Sie jetzt nur noch Wahlkampfam Fernsehen und ignorieren die Diskussion hier?
Franziska
sagte:

...
@Wähler: ich ignoriere die Diskussion überhaupt nicht. Nur: mein Tag hat auch nur 24 Stunden. Ich bin im Moment viel auf der Strasse und will die Leute motivieren, dass sie wählen gehen. Ich hoffe, dass die soziale und solidarische Schweiz gewinnen wird. Wenn sich die Schwarze-Schaf-Politik der SVP durchsetzt, dann hat die Schweiz ein Problem. Unsere humanitäre Tradition steht dann auf dem Spiel. Und im Ausland verlieren wir je länger je mehr unsere Freunde und Geschäftspartner. Wer diese Schwarze-Schafe-Politik unterstützt, schadet der Schweizer Wirtschaft.
Wähler
sagte:

...
Aha, dann bin ich beruhigt. Ich habe mit Interesse gelesen, womit Sie die letzten Tage verbringen. Ziemlich taff! Ich habe heute im bund aber auch gelesen dass den grünen vermutlich ein vierter sitz verwehrt beibt wegen der unklaren haltung zu den krawallen. sofern sie mehr stimmen machen als luginbühl werden sie wohl auch unter dem absoluten mehr sein - und das haben sie dann wohl den chaotoen zu verdanken. wieso distanzieren sie die grünen eigentlich nicht deutlichen von diesen gewalttaten? sehr komisch. es nützt ja dann wohl wenig wenn sie sich nur persönlich distanzieren...
Franziska
sagte:

...
@wähler: damit die offizielle Haltung der Grünen Kanton Bern ein für alle Mal klar ist hier die Medienmitteilung:08.10.07 Versammlungs- und Redefreiheit gilt für alle
Grüne Kanton Bern verurteilen Ausschreitung vom Samstag in Bern
Die Grünen Kanton Bern verurteilen die massiven Ausschreitungen gegen die SVP-Kundgebung vom Samstag in aller Form. Versammlungs- und Redefreiheit sind zentrale Pfeiler unserer Demokratie. Diese elementaren Grundrechte gelten für alle gleichermassen und müssen für alle gewährleistet werden. Deshalb verurteilen die Grünen Kanton Bern nicht nur die Gewalt gegen Menschen und den Sachschaden, sondern ebenso den Umstand, dass am Samstag eine ordentliche Kundgebung der SVP verhindert wurde.
Leider sind die Ausschreitungen nicht aus heiterem Himmel gekommen, sondern mussten aufgrund der angespannten Situation befürchtet werden. Deshalb haben die Grünen Kanton Bern von Anbeginn weg auf die Unterstützung der vom Komitee "Schwarzes Schaf" organisieren Gegenkundgebung verzichtet. Dies, obwohl die Grünen Kanton Bern die verunglimpfende Politik der SVP und namentlich deren ausgrenzende Wahlkampagne verurteilen. Die Grünen Kanton Bern weisen zudem darauf hin, dass auch die Grünen Schweiz die Gegenkundgebung nicht unterstützt haben und dies mit einer Medienmitteilung vorgängig öffentlich bekannt gegeben haben.
Diese Medienmitteilung ist auf der Homepage der Grünen Kanton Bern aufgeschaltet.
Und zum Schluss noch dies: ich distanziere mich klar von Gewalt und habe die Gegenveranstaltung des "schwarzen Schafes" nie unterstützt. Aber haben Sie je gehört, dass sich Herr Luginbühl klar von den Scharzen-Schaf-Plakaten seiner SVP distanziert hat?? Das konnte ich zumindest nirgends lesen - viel eher, dass er sich um eine klare Haltung zu dieser Frage drückte. Das befremdet mich. denn die SVP schürt mit ihren Plakaten und ihrer Hetzkampagne gegen "schwarze Schafe" auch Gewalt. Und auch diese Gewalt verurteile ich ganz klar.
Demokrat
sagte:

...
Die schwarzen Schafe schüren dann nicht nur Gewalt, sondern morden, vergewaltigen etc.Das Grüne Bündnis widmet sich lieber Themen wie das Ampelmännchen durch ein Weibchen zu ersetzten....
Wähler
sagte:

...
Ja, das zeugt von wenig politischem Gespür, so kurz vor den Wahlen und nach den Krawallen so einen kindischen Vorstoss zu bringen, bei dem sich viele an den Kopf greifen.Einmal mehr: Flaschentaktik auf den linken Seite. Sehr sehr schade, das kostet wieder ein paar wertvolle Stimmen. Haben wirkeine grösseren Probleme? Wenn F. Teuscher dann Ständerätin ist, kann sie die Fundigruppe im GB hoffentlich etwas zähmen, damit sie sich um Wichtige Dinge kümmern.
Franziska
sagte:

...
@ich muss die "Angeklagten" etwas in Schutz nehmen: sie haben den Vorstoss schon vor Monaten eingereicht. Der Vorstoss hat also nichts zu tun mit den Wahlen. Zufällig ist die Antwort des Gemeidnerates nun vor den Wahlen gekommen.
John Rambo
sagte:

(E)sel( )ina
Ausländer sind auch wie wir
Walter Koller
sagte:

Wir haben ein Identitätsproblem
Teil 1Die ganzen Diskussionen über kriminelle und sozialschmarotzende Ausländer, wie sie von der SVP immer wieder angezettelt wird, geht mir am Arsch vorbei. Solche Diskussionen dienen nur dem Schüren von Vorurteilen mit dem Zweck, die sozialdarwinistischen Machtansprüche der SVP auszubauen. Zum Kotzen.
Ich habe ein anderes Problem, welches nicht durch die Ausländer, sondern durch unsere Behörden und Politiker gemacht wurde. Es ist das Problem meiner Integration und meines Identitätsverlustes als Schweizer.
Unsere Politiker und Behörden haben jahrzehntelang das Lösen der Probleme im Gesundheitswesen verschlampt. Die fehlende Bildungs- und Personalpolitik der vergangenen Jahrzehnte im Gesundheitswesen führt nun dazu, dass wir massenweise ausländische (vor allem deutsche) Ärzte und Pflegepersonen einstellen müssen. Und das führt zu einem Identitätsproblem:
> Der hochdeutschsprechende Psychiater versteht unser Schweizerdeutsch nicht. Wir Schweizer sind nun mal nicht in der Lage, unsere Gefühle in hochdeutscher Sprache exakt verständlich zu formulieren.
> Der österreichische Sozialarbeiter (sein Hochdeutsch ist auch für Deutsche eine Fremdsprache) versteht unser Schweizerdeutsch auch nicht. Es kommt schnell zu massiven Missverständnissen.
> Ein IV-Chefarzt mit Neonazi-Vergangenheit (Neonazis sind im vorneherein behindertenfeindlich) ist völlig am falschen Platz und für Behinderte eine beängstigende Katastrophe.
> Der deutsche Sacharbeiter im Sozialamt lebt und beurteilt nach dem deutschen Hartz IV-Geist und kapiert den Sinn der SKOS-Richtlinien nicht wirklich.
Walter Koller
sagte:

Wir haben ein Identitätsproblem
Teil 2SchweizerInnen verlieren durch allzu viele ausländische Angestellte (mittlerweile bis 50%) im Gesundheits- und Sozialwesen ihre eigene schweizerische (schweizerdeutsche) Identität. Soll ich als Schweizer nach Deutschland auswandern, damit ich sicher bin, dass ich nicht ein "Ausländer" im eigenen, sondern in einem fremden Land bin? Unsere Politiker und Behörden benehmen sich uns gegenüber wie Gefängniswärter. Wir haben kein Ausländerproblem, sondern ein eigenes Integrations- und Identitätsproblem.
aschi
sagte:

wir haben nur 1 Problem
es gibt auf unserer Erde zu VIELE Menschen!und bei uns in der Schönen (kleinen) Schweiz auch.
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