Grün gewinnt mit Luc Recordon
Nachdem nun Samuel Schmid endgültig Schluss macht mit dem Bundesrat, gilt es am 10. Dezember seinen Nachfolger zu wählen. Die von der SVP ins Spiel gebrachten Kandidaten sind für mich alle nicht wählbar. Denn wir brauchen keine Vertreter einer Partei im Bundesrat, welche die Menschenwürde missachtet und den Klimawandel leugnet. Und Hand aufs Herz: schlecht hat der Bundesrat im letzten Jahr ohne SVP auch nicht funktioniert. Warum nicht also bei dieser Formel bleiben? Schön wäre es, wenn es am 10. Dezember heissen würde „Grün gewinnt“ und Luc Recordon als erster Grüner in den Bundesrat einziehen könnte. Bereits vor einem Jahr ist Luc Recordon als Bunderatskandidat angetreten und hat den damaligen Bundesrat Blocher herausgefordert. Und siehe da -. es kam Bewegung in die Diskussion, ob das Parlament Blocher im Amt bestätigen solle. Und so war es auch das Verdienst von Luc Recordon, dass Blocher seinen Bunderatssessel räumen musste. Nach dem Rücktritt von Bundesrat Schmid liess sich Christoph Blocher nun noch einmal von seiner Zürcher Sektion als Bundesratskandidat nominieren. Und von daher ist es folgerichtig, dass wir Grüne wiederum auf unseren erfolgreichen Ständerat Luc Recordon setzen: „Never change a winning horse“ lautet doch die Devise. Luc Recordon sagt zu seiner Motivation für eine erneute Kandidatur: « Le 12 décembre 2007, les valeurs fondamentales de notre société ont gagné, elles ne doivent pas perdre le 10 décembre 2008».
Für mich ist es unverständlich, dass selbst SP-Vertreter gesagt haben, Ueli Maurer oder Adrian Amstutz seien für sie wählbar. Diese Namen sind doch „Hans was Heiri“. Alle diese Herren vertreten eine Partei, die Minderheiten verunglimpft und die die neoliberale Wirtschaftsideologie vergöttert. Am 10. Dezember brauchen wir eine Alternative: Luc Recordon verfügt als Mitglied des Verwaltungsrates der Waadtländer Kantonalbank grosse Kompetenz in Finanzfragen. Und diese sind in unserem Bundesrat dringend nötig. Denn noch vor ein paar Tage liess der Bundesrat verlauten, es gäbe keine Anzeichen für eine Rezession. Doch was haben wir am Wochenende vom Direktor der eidgenössischen Bankenkommission, Daniel Zuberbühler, vernommen? Die UBS wird wohl noch einmal die hohle Hand beim Staat machen müssen. 68 Milliarden – in Zahlen 68‘000 000 000 Franken sind noch nicht genug. Kein gutes Zeichen für unsere Wirtschaft und unseren Staat! Es liegt nun in der Verantwortung von SP und SVP mit Luc Recordon einen versierten Fachmann und erfahrenen Politiker in den Bundesrat zu wählen, der mithilft, nachhaltige Lösungen für die anstehenden Probleme zu finden.Kommentare (0)
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