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Forderung nach mehr Förderung nachhaltiger Energie Forderung nach mehr Förderung nachhaltiger Energie
Seit anfangs Februar ist Wichtrach im Besitz der grünsten Eishalle der Schweiz. Dies dank der drittgrössten privaten Fotovoltaik-Anlage des Kanton Berns, welche Strom für ungefähr 40 Haushalte produziert. Die Inbetriebnahme der Anlage ist ein energiepolitisches Zeichen: Wir können unsere Energie selber produziere – Energie „swiss made". Sonnenenergie ermöglicht der Schweiz eine Unabhängigkeit punkto Energieversorgung. Sonnenenergie ist sauber, unbegrenzt und kostenlos vorhanden. Die Eishalle Wichtrach produziert also nicht einfach Energie "swiss made", sondern "grüne Energie swiss made". Die Eishalle mit ihrem Sonnendach ist ein Symbol für die konkrete Umsetzung grüner Politik.
Seit anfangs Februar ist Wichtrach im Besitz der grünsten Eishalle der Schweiz. Dies dank der drittgrössten privaten Fotovoltaik-Anlage des Kanton Berns, welche neu das Dach schmückt und Strom für ungefähr 40 Haushalte produziert. Mit Freude nahm ich an der Einweihung teil, denn die Inbetriebnahme der Anlage ist ein energiepolitisches Zeichen: Ein konkretes Beispiel, dass wir unsere Energie selber produziere können – Energie „swiss made". Die Sonnenenergie ermöglicht der Schweiz eine Unabhängigkeit punkto Energieversorgung, denn anders als bei Erdöl, Erdgas und Uran beehrt uns die Sonne treu und zuverlässig Tag für Tag - Sonnenenergie ist somit sauber, unbegrenzt und kostenlos vorhanden. Die Eishalle Wichtrach produziert also nicht einfach Energie swiss made – sondern grüne Energie swiss made und leistet somit einen wichtigen Beitrag für den Klima- und Umweltschutz. Die Eishalle mit ihrem Sonnendach ist für mich ein Symbol für die konkrete Umsetzung grüner Politik.
Jedoch gilt die Schweiz längst nicht mehr als Solarpionierland, im Gegenteil, die Förderung erneuerbarer Energien in der Schweiz ist klar unterdimensioniert. Dies zeigt ein Vergleich mit unserem nördlichen Nachbarn: Deutschlands Neuinstallationen im 2007 stellen, gemessen an der Produktionsleistung pro EinwohnerIn, das Vierzehnfache der Schweizer Neuinstallationen dar. Oder anders gesagt, die Schweiz installiert in einem Jahr soviel Solarzellen wie Deutschland an einem einzigen Arbeitstag!
Wir müssen Anreize schaffen, um hierzulande die Produktion grüner Energie zu fördern. Mit der Revision des Energiegesetzes führten wir Anfang 2009 die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie ein - allerdings mit rigiden Kontingenten: Ein Tag nach dem Anmeldebeginn waren die Kontingente für Solaranlagen bereits ausgeschöpft, mittlerweile befinden sich bereits um die 3000 Projekte auf der Warteliste. Letzten Montag verhängte das Bundesamt für Energie einen Bescheidstopp für alle erneuerbaren Energien, da der Fördertopf für erneuerbare Energien bereits ausgeschöpft ist. Das bedeutet, dass der Ausbau grüner Stromproduktion auf Basis des heutigen Fördersystems nicht mehr möglich ist.
Hier besteht akuter Handlungsbedarf, denn wohin ein Wirtschaftssystem ohne ökologische und soziale Dimensionen führt ist mittlerweilen mehr als offensichtlich... Zudem übersteigen die Kosten der Auswirkungen des Klimawandels bei weitem jene konsequenter Gegenmassnahmen. Deshalb liegt es für mich auf der Hand, die Wirtschaftskrise zu nutzen um einen Paradigmenwechsel zu vollziehen: Ich sehe die Krise als Chance für den längst fälligen ökologischen Umbau des Systems. Mit konjunkturfördernden Massnahmen, die gleichzeitig als Investition in die Infrastruktur der Zukunft konzipiert sind, können wir eine nachhaltige Energieversorgungssicherheit schaffen.
Die missglückte Ernte des realitätsfremden Finanzsystems erfordert ein Umpflügen des Feldes. Schaffen wir eine fruchtbare Ausgangslage für zukunftsgerichtete Projekte, damit unsere grünen Ideen und Projekte sich entfalten können und uns Hoffnung für eine blumige Zukunft geben.
Kommentare (14)
vivendi
sagte:

...
"Zudem übersteigen die Kosten der Auswirkungen des Klimawandels bei weitem jene konsequenter Gegenmassnahmen."Können Sie diese Aussage belegen? Bisher sind mir nur die Kosten bekannt, die uns von der Politik, nicht aber vom Klimawandel, auferlegt werden.
Sie werden Klimawandel wohl kaum verhindern können. Wer über seinen eigenen Gartenzaun hinausschaut, kann leicht erkennen, dass alle Klimaformen, von tropisch bis arktisch, auf diesem Planeten vorhanden sind. Und überall leben Menschen.
F. Teuscher
sagte:

...
Quelle: Sir Nicolas Stern, 2000 bis 2003 Chefökonom der Weltbank. 2006 untersuchte er die Kosten des Klimawandels.Klar, in fast allen Zonen der Welt können Menschen leben. Nur: wohin sollen die Klimaflüchtlinge, wenn ihre Heimat unter dem Meeresspiegel verschwunden ist?
Zudem: gestern ist mir eine Zeiungsnotiz aufgefallen: Die CO2-Emissionen stiegen zwischen 2000 und 2007 viel schneller an als von den Experten prognostiziert.
vivendi
sagte:

...
Stern beantwortete die Frage "Was passiert wenn ...", wobei er sich auf die Szenarien des IPCC als Grundlage bezeiht. Diese Szenarien werden aber selbst vom IPCC ausdrücklich nicht als Prognosen bezeichnet. Bisher haben sich diese Szenarien auch nicht bestätigt. Obwohl CO2-Emissionen angestiegen sind, hat es sich die globale Temperaturanomalie in den letzten 10 Jahren anders überlegt und hat stagniert. Hat nicht Al Gore in seinem Film klar gezeigt, dass CO2 dem Temperaturwechsel nachfolgt (mit etwa 1000 Jahren Verzögerung) und nicht vorangeht, Ursache und Wirkung also offenbar vertauscht sind?Übrigens hat sich auch der ehemalige Chef des Klimapropheten Hansen öffentlich von dessen Alarmismus distanziert:
James Hansen's Former NASA Supervisor Declares Himself a Skeptic
http://snipurl.com/ccv6v
Sterns Berechnungen stehen und fallen mit der Gültigkeit seiner "Vorhersagen". Zahlenspiele ohne realen Hintergrund.
vivendi
sagte:

Klimaflüchtlinge ...
... sind ein emotionales und kein wissenschaftliches Argument. Ich halte es für unethisch und arrogant, aus der Kristallkugel die Zukunft ablesen zu wollen und damit politisch und sozial einschneidende Massnahme zu erzwingen. Wie zukünftige Generationen leben werden, wissen wir nicht. Da wir aber selbst auch einmal eine zukünftige Generation waren, können wir unseren Vorfahren nur dankbar dafür sein, was sie uns hinterlassen haben. Allerdings gilt das nur für einen Teil der Weltbevölkerung, ein grosser Teil ist durch menschliches und politisches Versagen vom Fortschritt ausgeschlossen worden.Statt uns also Sorgen zu machen über zukünftige Generationen, sollten wir erst einmal dafür sorgen, dass alle auch wirklich eine Zukunft haben. Jährlich sterben Millionen von Menschen an Hunger, Trinkwassermangel und Malaria. Da keine Massenflucht stattfindet, die unser Wohlbefinden beeinträchtigt oder sogar unser Leben gefährdet, scheint das Nebensache zu sein. Hauptsache wir schützen UNSERE zukünftigen Generationen vor hypothetischen Gefahren.
vivendi
sagte:

Klimawandel in der Vergangenheit
"in den Sedimenten fanden sie Hinweise auf rasche Klimaänderungen am Ende der der letzten Eiszeit. Schwankungen zwischen kälteren und wärmeren Phasen, gefolgt vom stabileren Klima des Holozän, unserer jetzigen Zwischeneiszeit. "Die starken, kurzfristigen Fluktuationen des jungen Dryas lassen unsere heutigen "extremen Klimaschwankungen" als Zwerge erscheinen", meint Gerald Haug, Professor an der Fakultät für Erwissenschaften der ETH.http://snipurl.com/cqoe0
Woher wissen Sie, liebe Frau Teuscher, welcher Klimawandel natürliche und welcher menschliche Ursachen hat?
vivendi
sagte:

Meeresspiegel steigt seit 114 Jahren kontinuierlich
Tide gauge datum continuity at Brest since 1711: France's longest sea-level record"... since mean sea-level rose at a constant rate over the entire 114 years [up to and including 2007], it seems highly unlikely that the historical increase in the atmosphere's CO2 content -- which accelerated dramatically over this time interval -- could have been the ultimate cause of the steady mean sea-level rise."
http://snipurl.com/csrzm
vivendi
sagte:

Eis in der
Die arktische Eisdecke hat sich gegenüber dem Mittelwert von 1979 bis 2000 praktisch nicht verändert:http://nsidc.org/data/seaice_index/images/daily_images/N_daily_extent.png
vivendi
sagte:

Meeresspiegel
Vor rund 10'000 Jahren stieg der Meeresspiegel rund vier mal so schnell wie in den letzten Jahrzehnten.In der letzten Eiszeit konnte man trockenen Fusses von Alaska nach Sibieren wandern.
An der Küste vor Indien wurde eine Stadt 36m unter Wasser entdeckt, die am Ende der letzten Eiszeit unterging.
http://snipurl.com/dbl8h
Experten
sagte:

...
"gestern ist mir eine Zeiungsnotiz aufgefallen: Die CO2-Emissionen stiegen zwischen 2000 und 2007 viel schneller an als von den Experten prognostiziert."Frau Teuscher, wollen Sie damit sagen, dass die Experten, die die Klimaentwicklung auf Jahrzehnte hinaus vorhersagen, nicht in der Lage sind, die CO2-Entwicklung vorherzusagen über wenige Jahre vorherzusagen?
Und wie sieht es denn mit der Klimaentwicklung von 2000-2007 aus? Müsste da nicht die Temperatur nachziehen? Wenn ich mir den Mitte März noch schneebedeckten Jura ansehe ...
anliker ernst
sagte:

UNSINN
1,2 Mill. geteilt durch 40 Haushalte gibt 30`000 CHF. gibt 30 Jahre Strom für diese Haushalte. Nur,muss dieser UNSINN nach 20 Jahren teuer entsorgt werden. Was ist da Grün. Wenn die Sonne nicht scheint braucht es ein Kraftwerk, dass die Sonne ersetzt. Das heisst , für jede Solarzelle braucht es noch ein Kraftwerk,dass Strom liefert wenn die Sonne nicht scheint. DAS IST UNNNSINNN mal tausend!!! BITTE hört auf damit!!!ernst anliker
bauarbeiter
anliker ernst
sagte:

UNSINN 2
Klima. Wann wird der Mensch entlich merken ,dass er am Klima ABSOLUT NICHTS ändern kann?? (wohl nie, weil der mensch das Dümmste lebewesen auf der erde ist) CO2 ausstoss der Schweiz etwa 2% von der Erde. Davon wollen wir 1,5% einsparen. Das gibt 0,00 irgendwas. Für dieses 0,00 irgenwas geben wir noch viel Geld aus???? Das ist UNSINN!!! BITTE hört auf damit!!!!ernst anliker
bauarbeiter
vivendi
sagte:

Mittelalter
Im Mittelalter (800-1300 a.d.) waren die Temperaturen in Europe signifikant höher als heute.http://co2science.org/data/mwp/regions/europe.php
Gast
sagte:

...
De Vivendi find ich süess winer chrampfhaft s'ganzi Internet nach Faktine absuechet wo sis Weltbild düend bestätige...Also ich main, jede konstruiert sich sini äigeni Realitet - da bin ich sicher nöd usgno - s'git dänn äuno säb Lüüt wo müend missioniere... u da mueni ä biz schmunzele ;-)
vivendi
sagte:

...
@Gast. Jeder hat das Recht auf seinen Glauben, aber nicht auf seine eigenen Fakten.Ich habe kein vorgegebenes Weltbild, sondern erarbeite mir ein Weltbild mit Hilfe von bekannten Fakten und logischen Schlüssen daraus.
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