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Es geht nicht nur um eine Bank, es geht um unseren Planeten

Die Finanzkrise hat uns gezeigt, was geschieht, wenn wir Grenzen überschreiten. Das ganze System kollabiert. Genau dasselbe Szenario läuft mit unserem Klima und unserer Umwelt ab. Die globalen Märkte, die sich immer weiter ausbreiten, treiben auch die Ausbeutung der Umwelt immer weiter voran. Wir brauchen dringend eine Strategie, welche einen sparsamen und effizienten Umgang mit unseren Ressourcen und die Förderung von erneuerbaren Energiequellen beinhaltet. Der Bund muss ebenso generös und schnell wie bei der UBS einspringen. Denn es geht hier um mehr als eine Bank, es geht hier um unsere Lebensgrundlage.

Die Finanzkrise hat uns gezeigt, was geschieht, wenn wir Grenzen überschreiten. Das ganze System kollabiert. In den USA hat es angefangen, dann kippten in Frankreich, Deutschland, Island, Grossbritannien und in der Schweiz Banken wie Dominosteine. Und die Regierungen mussten mit Hilfspaketen einspringen. Genau dasselbe Szenario läuft mit unserem Klima und unserer Umwelt ab. Die globalen Märkte, die sich immer weiter ausbreiten, treiben auch die Ausbeutung der Umwelt immer weiter voran. Die industrielle Revolution brachte mehr Gerechtigkeit, Produktivität und Effizienz. Aber sie führt zu einer Verknappung der Ressourcen. Inzwischen ist auch die ökologische Tragfähigkeit unserer Erde nicht mehr sicher gestellt. Wir überschreiten hier Grenzen, für die es keine staatlichen Rettungspakete mehr gibt. Nur weil die Medien zur Zeit ihren Fokus auf Banken und Finanzwelt richten ist der Klimawandel nicht vorbei. Heute habe ich gelesen, dass das Ferienparadies Malediven schon bald verschwunden ist, weil der Meeresspiegel drastisch ansteigt. Vor ein paar Wochen haben Wissenschafter den dritten Arktisbericht veröffentlicht. Er ging in der UBS-Hype unter. Ein Wissenschafterteam aus 46 Nationen hat im Oktober in der Arktis Temperaturen von 5 Grad über dem Normalwert gemessen. Die Eisdecke ist inzwischen um 101 Kubikkilometer geschrumpft, der Meeresspiegel des arktischen Ozeans um 0.25 Zentimeter gestiegen. Natürlich kann man sich bei uns auf den Standpunkt stellen, die Arktis sei weit weg, und wenn es bei uns ein paar Grad wärmer werde sei das doch ganz toll. In Wirklichkeit stellt uns diese Erwärmung vor fast unlösbare Probleme. Unsere Exporte werden schrumpfen, weil unsere Exportmärkte in den entfernten Regionen mit extremen Naturereignissen  kämpfen werden. Hier bei uns werden sich Dürren, Erdrutsch, Murgänge, Überschwemmungen häufen. Seit den achtziger Jahren stellen wir bereits eine Häufung solcher Wetterereignisse fest. Obwohl wir viel Geld in Sicherheitsvorkehrungen investieren, wird die Schadenssumme immer grösser. Wir bekommen Verteilprobleme mit dem Wasser. Wir bekommen Verteilprobleme mit energetischen Ressourcen Wenn wir wissen wollen, was es kostet, Menschen am Leben zu erhalten, wenn die Umwelt darum herum kollabiert, dann sollten wir unseren Blick einmal auf die Raumstation ISS richten. Ein paar Astronauten dort am Leben zu erhalten, kostet hunderte Millionen Franken. Was wird es kosten, ein paar Milliarden Menschen am Leben zu erhalten, wenn die Klimamaschine verrücktspielt? Doch Fatalismus ist fehl am Platz. Reiche Länder wie die Schweiz müssen mit gutem Beispiel vorangehen und die klimaschädlichen Emissionen sofort und drastisch reduzieren. Es ist an der Zeit, dass unser Umweltminister Moritz Leuenberger die Katze aus dem Sacke lässt und endlich eine Klimastrategie für die kommenden Jahre und Jahrzehnte präsentiert. Eine Strategie, welche einen sparsamen und effizieten Umgang mit unseren Ressourcen beinhaltet und die Förderung von erneuerbaren Energiequellen. Hier muss der Bund ebenso generös und schnell wie bei der UBS einspringen. Denn es geht hier um mehr als um eine Bank, es geht hier um unsere Lebensgrundlage. Wir stimulieren damit auch unsere Wirtschaft und schaffen Arbeitsplätze. Das dünkt mich dringlicher als das Gerede über Rezession und Finanzkrise.

 

Kommentare (26)

vivendi sagte:

Apokalypse jetzt! (1)

Dieser Artikel mit seinen apokalyptischen Vorhersagen, seiner Häufung von Gemeinplätzen und dem Rundumschlag, der alles erfasst, von der Globalisierung über die Finanzkrise bis hin zum Vorwurf der Sündigkeit des Menschen liest sich wie ein Glaubensbekenntnis einer Sekte.
Den krönenden Abschluss findet dieser Artikel in einem Aufruf an den Ablassminister Leuenberge, der uns von dem Bösen erlösen soll, indem er CO2 verkauft.

An der Klimakonferenz Epica 2008 in Venedig wurde die ersten Resultate der Analyse einer über 3000m langen Eiskarotte präsentiert. Die Ergebnis geben Einblick in den Temperaturverlauf der Erde über 800'000 Jahre.
Wie nicht anders zu erwarten war, zeigt der Temp.-Verlauf ein zyklisches Verhalten, auch zu Zeiten, als es noch keine moderne Zivilisation gab.
http://www.lastampa.it/_settimanali/tst/PDF/5.pdf

Es gibt keine "normale" Temperatur unseres Planeten, jedenfalls hat noch niemand das Datenblatt der Erde gefunden. Und es gibt auch kein Thermometer, das die Temperatur der Erde heute und in der Vergangenheit auf Zehntelgrad anzeigt. Wir wissen noch nicht einmal ausreichend genau, wie sich die Temperatur in den letzten 4000 Jahren entwickelt hat. Bàume sind eben keine zuverlàssigen Thermometer. Wie schlecht man selbst heute informiert ist, zeigt das Beispiel von James Hansen, dem Papst der Klimareligion und obersten Wissenschaftler bei der NAS (GISS), der vor weingen Tagen noch über eine Hitzewelle in Sibirien berichtete und die Alarmsirene in Betrieb setzte, bis er darauf aufmerksam gemacht wurde, dass seine September-Temperaturen aus Sibirien "aus Versehen" auch gleich in den Oktober kopiert worden waren.
18. November 2008

vivendi sagte:

Apokalypse jetzt! (2)

Satellitenmessungen und Bodenmessungen der UK-Meteorologie-Behörden zeigen einen seit 10 Jahren flachen verlauf der "globalen" Temperaturen, die Arktiseisdecke ist grösser als vor einem Jahr und etwa gleich gross wie im Schnitt über die letzten 10 Jahre.
Frau Teuscher, das Klima unseres Planeten ist keine Glaubensangelegenheit sondern Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen und bis jetzt kann niemand sagen, was das Klima in welcher Weise beeinflusst.

Es weiss aich niemand mit Sicherheit, ob der Mensch das Klima wesentlich beeinflusst, insbesondere was CO2 betrifft. Aber wir wissen, dass es vor einiger Zeit einmal eine Eiszeit gab und dass wir - glücklicherweise - in der Nacheiszeit mit angenehmeren Temperaturen rechnen dürfen. Die Vikinger wurden durch die Gletscher aus Grönland vertrieben.

Selbst wenn man die dem Kyoto-Abkommen zugrundegelegten "Vorhersagen" (das IPCC macht nach eigenen Angaben KEINE Vorhersagen!) als richtig annimmt, würde das erreichen der Kyoto-Zielsetzungen theoretisch einer Temperaturabnahme von 0.2 Grad pro Jahrhundert entsprechen. So genau kann man die Erdtemperatur gar nicht messen (siehe oben). Der Mensch kann mit Sicherheit, selbst mit alllen zur Verfügung stehenden Mitteln, keine neue Eiszeit herbeizaubern. Aber was ist denn die "richtige" (=natürliche) Temperatur?
http://video.google.com/videoplay?docid=-3699482567953149462&hl=en
18. November 2008

F.Tesucher sagte:

Wissenschaftliche Genauigkeit kann es nicht geben

@vivendi: Es wird sich wohl nie mit 100%iger Sicherheit "beweisen" lassen, dass der Klimawandel stattfindet. Das ist aus meiner Sicht auch nicht nötig. In der Natruwissenschaft gibt es immer wieder Leute, die sich in den Dissens zur herreschenden Meinung stellen. Dass der CO2-Gehalt in der Atmosphäre ansteigt, wird von keinem namhaften Wissenschaftler bestritten. Und die Folgen davon sind überall auf der Welt sichtbar: Fast alle Gletscher schrumpfen. Die Meere werden wärmer, die Stürme werden stärker. In ein paar Jahren muss man die Landeskarten neu zeichnen, weil die meeresnahen Küsten verschwunden sind. Wohin die Millionen Küstenbewohnerinnen und -bewohner ziehen werden, weiss niemand. Statt riesige Flüchtlingsströme zu verursachen, sollten wir die Ursache bekämpfen und unseren CO2-Ausstoss massiv einschränken.
24. November 2008

vivendi sagte:

Wissenschaft oder Glaube?

Es lässt sich mit 100% Sicherheit beweisen, dass Klimawandel stattfindet, seit es Klima gibt. Dass CO2 angestiegen ist, lässt sich messen, ebenso lässt sich aus Eiskernen nachweisen, dass CO2 zu früheren Zeiten auch schon beträchtlich höher war.
Es geht nicht um die herrschende (!) Meinung, sondern um Fakten. Aus den Eiskernen kann man auch herauslesen, dass die CO2-Erhöhung mit einigen hundert Jahren der Erwärmung folgt, nicht vorausgeht.
Gletscher schrumpfen seit der letzten Eiszeit. Glücklicherweise, sonst wäre ich möglicherweise auf einem Gletscher zur Schule gegangen.

Interessanterweise betrieben die Vikinger Landwirtschaft auf Grönland, bevor sie vor den Gletschern fliehen mussten. Also musste es schon einmal wärmer gewesen sein.

Und weil die Gletscher schrumpfen, steigt auch der Meersspiegel, seit etwa 3000 Jahren. Siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Sea_level_rise

Sturmstärken variieren, aber es ist kein globaler Trend zu stärkeren Stürmen festzustellen, wie hier gezeigt:
http://www.coaps.fsu.edu/~maue/tropical/natl_1944_2008.jpg

Statt hier Angst vor fiktiven Flüchlingsströmen zu schüren (Angst ist ein wirksames Propagandamittel!) sollten wir uns schon einmal um die heute notleidenden Bevölkerungen kümmern:
Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger, alle 15 Sekunden stirbt ein Kind an Mangel an geniesbarem Wasser, alle 30 Sekunden stirbt ein Kind an Malaria!
Warum hat das noch keine - berechtigten - Flüchtlingsströme ausgelöst?
20. Dezember 2008

B. Sturm sagte:

Glaube macht eben doch selig...

@vivendi: Sie erinnern mich mit Ihren Kommentaren ein wenig an Herrn Palmer, der oft hier ähnliche Kommentare hinterliess. Auch er hatte offenbar grösste Mühe mit der Vorstellung, dass der Mensch Ursache eines einzigartigen Klimaexperimentes ist. Gerade in der Weihnachtszeit sind solche Vorstellungen beängstigend: schliesslich ist doch vor 2008 Jahren Christus geboren um uns von unserer Schuld zu erlösen. Ich kann verstehen, dass Sie lieber an eine Kuschelwissenschaft glauben möchten, die Ihnen versichert: "Alles ist so wie immer. Es hat schon immer solche Erwärmungen gegeben. Wir Menschen sind unschudlig. Nur Gott hat die Macht das Klima so zu verändern."

Auch Ihr Vergleich mit der Malaria ist etwas schief: die WHO betreibt seit Jahren ein globales Malariaprogramm (GMP) welches zum Ziel hat die Malaria zu bekämpfen. Und die Malaria zwingt sehr wohl Menschen zu fliehen. Sie haben offenbar keinerlei Vorstellung wie die Malaria eine bereits geschwächte afrikanische Ökonomie in die Knie zwingen kann.

Auch die von Ihnen angezweifelten Flüchtlingsströme von wegen Klimawandel sind bereits Realität: erst im Oktober 08 hat die Regierung der Malediven Massnahmen beschlossen damit die Inselgruppe wegen dem drohenden Anstieg des Meeresspiegels umgesiedelt werden kann. Aber eventuell sind Sie besser Informiert als Mohamed Nasheed.
20. Dezember 2008

vivendi sagte:

Selig sind die Gläubigen

@B. Sturm: Sie sind falsch informiert, was die Malaria betrifft. Nachdem die Malaria in den Industrienationen (Amerika, Europa) ausgerottet war, wurde DDT, das einzig wirksame Mittel gegen Malaria, auf Bestreben einer Umweltaktivistin in den siebziger Jahren weltweit gebannt. Die WHO hatte sich diesem Bann angeschlossen.
Der Bann bestand während 30 Jahren, bis die UN/WHO zugeben mussten, dass die Malaria nicht mit anderen Mitteln einzudämmen war. In dieser Zeit starben schätzungsweise über 30 Millionen Menschen an Malaria, man kann von einem wahren Genozid sprechen, den die WHO zu verantworten hat.

Wieso brauchen wir den Klimawandel als Vorwand, um die Menschheit zu retten, wenn Millionen von Menschen auch ohne Klimawechsel Not leiden? Zeigen wir diesen Menschen doch, dass wir es wirklich ernst meinen und schaffen wir die Grundlage dafür, dass mindestens die jetzige Generation dieser Mensch ein würdiges Leben führen kan. Diese Menschen interessiert es wenig, was wir für ihre Nachkommen tun, solange sie nicht in der Lage sind überhaupt Nachkommen aufzuziehen.
21. Dezember 2008

vivendi sagte:

... und erlöse uns von unseren Sünden

Ich bin beileibe kein Anhänger der Bibel, aber ich habe eine christlich geprägte erziehung Genossen, bis ich reif genug war, mich davon zu distanzieren. Es sind mir also noch einige Bruchstücke davon in Erinnerung.
Christus hat uns von unseren Sünden erlöst. Er hat uns aber leider nicht davor bewahrt, dass gewisse Menschen seine Stelle einnehmen und und einreden, wir seien immer noch Sünder, weil wir diesen Planeten für unsere Zwecke "missbrauchen". Die Bibel fordert doch den Menschen dazu auf, sich die Erde untertan zu machen, oder nicht?

Religiöse Betrachtungen führen also offenbar nicht weiter, deshalb bleibe ich bei den Fakten.

Was die Malediven betrifft, übernehmen Sie offenbar unkritisch, was die Massenmedien verbreiten. Haben Sie sich einmal die Mühe gemacht, nach wirklichen Fakten zu suchen, wie z.B. die Entwicklung der Meereshöhe?
Haben Sie sich überlegt, ob der Präsident der Maldiven mit seinem Gejammer nicht ganz einfach nach neuen Einnahmequellen sucht, wie z.B. einer Umweltsteuer, die Touristen zu entrichten hätten?

http://buythetruth.wordpress.com/2008/11/15/sea-level-scam/

Eine andere Inselgruppe, Tuvalu, versucht auf ähnliche Weise von anderen Nationen eine "Ablasssteuer" zu ergattern, obwohl die Insel keineswegs am Ertrinken ist:
http://mclean.ch/climate/Sea_Level_Tuvalu.htm

PS: Wenn Gott die Macht hat, das Klima zu verändern, warum dreht er dann nicht einfach etwas am Thermostaten, um die Temperatur wieder auf den "Normalzustand" zu bringen und seinen geliebten Schütztlingen die Sorgen abzunehmen?
Der Mensch steht weder im Mittelpunkt der Natur, noch ist er Zweck und Ziel der Natur, er ist ihr Produkt, aber er ist weder notwendig noch ewig.
21. Dezember 2008

B. Sturm sagte:

Verschwörungstheorien

@vivendi: Ach Herr Vivendi, Sie scheinen ein grosser Anhänger von Verschwörungstheorien zu sein.

Ihre Linksammlung besteht meistens aus Seiten von Hobby-Klimatologen und Spass-Bloggern. Bitte konzentrieren Sie sich doch aufs Wesentliche und lassen Sie sich nicht von den zigtausend Websites ablenken, die Ihnen google beim Eingeben von 'Climate scam sea level rise' ausspuckt.

Was Ihre DDT-Geschicht angeht, so ist sie OT, aber ich will sie trotzdem kurz thematisieren, da sie symptomatisch für Ihre Argumentationsweise ist: so weit ich das in der Schule richtig verstanden habe, reichert sich DDT im Fettgewebe von Tier und Mensch an, und besitzt hormonähnliche Eigenschaften. In der Malaria-bekämpfung hat DDT zu dem die Resisdenz der Anopheles gegen DDT gefördert. Nicht gerade das, was man als ideales Anti-Malariamittel bezeichnen würde. Ihre Behauptung, dass DDT wegen einer 'Umweltaktivistin' verboten wurde, zeugt noch einmal von Ihrem Glauben(sic!) an Verschwörungen der 'Umweltfreunde' gegen die "Guten" dieser Erde. Sie glauben doch nicht allen Ernstes, dass sich 122 Industriestaaten von einer Umweltaktivistin was vorschreiben lassen wollen? Nein, Herr Vivendi, da waren auch handfeste Beweise mit im Spiel, dass DDT nicht gerade der Heilsbringer auf Erden sein kann. Das Sie dies anzweifeln ist Ihr gutes Recht, aber verschonen Sie mich bitte mit halbgaren Quellen um Ihre Theorien zu untermauern.
21. Dezember 2008

vivendi sagte:

Das Wesentliche

@B. Sturm: Was qualifiziert Sie dazu, zu bestimmen, was das "Wesentliche" ist? Wissenschaftliche Erkenntnisse ergeben aus dem Spiel zwischen These und Antithese. Solange eine These nicht eindeutig bewiesen ist, sind plausible Antithesen ein Mittel, um weitere Forschung zu begründen.
Weder Ihre noch meine (wissenschaftliches Hochschulstudium) Schulbildung reichen aus, um zu entscheiden, ob in Sachen Klimawandel Thesen oder Antithesen wahr sind, bisher kennt niemand die Wahrheit, dazu ist das Klima noch zu wenig erforscht (siehe auch entsprechende Kommentare im Bericht des IPCC!).
Sie haben natürlich das Recht auf Ihre eigene Meinung, auf eigene Fakten haben Sie allerdings kein Recht.
24. Dezember 2008

vivendi sagte:

Gletscher

Entgegen der gerne verbreiteten Meinung schwinden Gletscher nicht erst seit der Industrialisierung und dem vermehrten Ausstoss von CO2:
http://nsidc.org/glims/glaciermelt/index.html
und
http://glaciology.ethz.ch/messnetz/glaciers/aletsch.html
24. Dezember 2008

vivendi sagte:

Globale Temperaturen

Die Ausdehnung von Wäldern (Baumgrenze) hängt weitgehend von den durchschnittlich herrschenden Temperaturen ab. Untersuchungen über den Verlauf der Baumgrenzen im Norden Finlands lassen darauf schliessen, dass die Temperaturen während der mittelalt. Wärmeperiode (vor ca. 1000 Jahren, als die Wikinger auf Grönland Ackerbau betrieben) um 0.55°, vor 3000 Jahren um 0.96° und vor 6000 Jahren um 2.55° höher lagen als heute. Die Analyse wurde dadurch ermöglicht, dass bis zu 6000 Jahre alte Baumstämme unter Wasser konserviert aufgefunden wurden.
http://www.climateaudit.org/?p=4783

Damals gab es weder Industrie noch Verbrennungsmotoren. Wie also kann man diese hohen Temperaturen erklären? Natürliche Schwankungen! Und warum soll dieselbe Erklärung nicht auch heute noch gelten?
06. Januar 2009

vivendi sagte:

46 Nationen und ein Thermometer

"Ein Wissenschafterteam aus 46 Nationen hat im Oktober in der Arktis Temperaturen von 5 Grad über dem Normalwert gemessen."

... und haben für den An- und Rückflug tausende von Tonnen von CO2 produziert? Wieviele Wissenschaftler braucht es, um ein Thermometer abzulesen?

"Die Eisdecke ist inzwischen um 101 Kubikkilometer geschrumpft, der Meeresspiegel des arktischen Ozeans um 0.25 Zentimeter gestiegen."

Ein wenig Physikunterricht aus der Primarschule. Eis schmilzt bei Temperaturen über 0°C. Wenn also die Temperatur in der Arktis von -50° auf -45° steigt, schmilzt absolut kein Eis.
Der grösste Teil des arktischen Eises ist See-Eis, das natürlich im wärmeren Wasser fortlaufend schmilzt.
Ein im Physikunterricht beliebtes Experiment besteht darin, ein Glas mit Wasser zu füllen und einen Eiswürfel dazuzugeben. Frage: Um wieviel steigt der Wasserspiegel im Glas, wenn das Eis schmilzt? Antwort: gar nicht. Das Eis verdrängt genau soviel Wasser, wie es seinem Gewicht entspricht.
06. Januar 2009

F. Teuscher sagte:

...

@vivendi: Die Satellitenbilder belegen eindrücklich, dass am Nordpol das Eis sehr schnell schmilzt. Seit den fünfziger Jahren hat die arktische Eisdecke um 40% abgenommen. Wohin sollen die Ureinwohner der Arktis, wenn sie wegen des Klimawandels ihr Land verlieren und flüchten müssen? Was ich Ihnen empfehlen kann. Lesen Sie die IPCC-Berichte (http://www.proclim.ch/IPCC.html). Und zwar alles und nicht nur das, was Ihre Theorie stützt.
15. Februar 2009

vivendi sagte:

...

Frau Teuscher, seit der letzten Eiszeit hat die Eismasse auf der ganzen Erde abgenommen; zum Glück, Zürich würde sonst auf einem Gletscher sitzen und aus Iglus bestehen. Seit 1800 sind fast alle Gletscher auf dem Rückzug.

"Seit der letzten Eiszeit war das Klima im Norden nie so mild wie in der Zeitspanne vor 6.000 bis 7.000 Jahren", betont Astrid Lyså, Geologin bei der norwegischen Forschungsgesellschaft NGU. Sie fand mit ihren Kollegen zahlreiche Hinweise, die auf eine eisfreie Arktis in dieser Zeit deuten: Treibholz aus Sibirien und Alaska, Muscheln und Kleinstfossilien, Strandformationen sowie Überreste von Inuit-Siedlungen."
http://snipurl.com/c6wm8

Die "Ureinwohner" der Arktis wohnen schon lange nicht mehr in Iglus und leben zum grössten Teil so wie wir.
Grönland war auch schon eisfrei. Die Vikinger gingen dem Ackerbau nach, wo heute Gletscher sind.

Bis zum Beweis des Gegenteils haben wir es hier mit natürlichen Klimaschwankungen zu tun.

Was die Arktik betrifft: Solange die Temperaturen unter 0° liegen, liegt Wasser in Eisform vor. Die Eismasse auf dem Land hängt also vorwiegend von den Niederschlägen ab. Die Arktik besteht aber zum überwiegenden Teil aus Meereis, dessen Masse nicht von Lufttemperaturen sondern von der Temperatur der Meersströmungen abhängt. Diese gehören zu einem planetenweiten System von Meeresströmungen, die zyklischen Schwankungen unterworfen sind (La Nina, El Nino).

"For the first time in the area's recorded history, area glaciers have begun to expand"
http://snipurl.com/c70kn
19. Februar 2009

vivendi sagte:

...

Ihr Verweis auf die Berichte des IPCC ist nicht sehr hilfreich, denn es handelt sich um ein politisches Papier.

Es keinen Schluss auf signifikante Einflüsse von CO2 auf die Temperatur zu. Die Projektionen des IPCC werden durch die Realität nicht bestätigt. Sie beantworten im besten Fall die Frage "Wenn ... dann", sind also reine Hypothesen.

Es hat sich inzwischen auch bestätigt, dass viele Temperatur-Rekonstruktionen auf fehlerhaften Daten und Methoden beruhen, wie es schon der Fall für den Hockey Stick war. Bäume sind keine Termometer.

Es gab Zeiten mit ähnlichen Temperaturen wie heute bei 10facher CO2-Konzentration.

Schlussfolgerungen:
- Klimaänderungen gehören zum Planeten Erde
- Es gibt bisher keine schlüssigen Beweise, dass anthropogenes CO2 einen wesentlichen Beitrag zum Klima leistet
- Dank des milden Klimas in unseren Breiten leben wir gesund und lang. Die Klimageschichte lehrt uns, dass irgendwann auch wieder Eiszeiten anbrechen werden
19. Februar 2009

ernst anliker sagte:

Menschen

Meine Damen und Herren
Wir haben doch nur ein Problem auf unserer Erde. Es hat viel zu viele Menschen auf der Erde. Dieses Problem wird wohl nie ein Politiker auch nur erwähnen.
Wenn wir nur noch die Hälfte wären, hätten wir viel weniger Probleme.
17. Mai 2009

vivendi sagte:

Mensch

Wenn wir nur die Hälfte wären .... zu welcher Hälfte möchten Sie gerne gehören?
Machen Sie eine noble Geste, gehen Sie als gutes Beispiel voran und springen Sie als Erster ab.
15. September 2009

F.Teuscher sagte:

...

@vivendi
Thomas Stocker, der berühmte Schweizer Klimaforscher, arbeitete als Hauptautor bei zwei Berichten des UNO-Weltklimarates mit. Im September 2008 wurde er zum Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Wissenschaft gewählt, die den fünften UNO-Klimabericht bis 2013 fertig stellt. In einem Interview in der Neuen Luzerner Zeitung vom 17.08.2009 äusserte er sich zur Klimapolitik des Bundesrates. Auf die Frage, ob er mit der Klimapolitik des Bundesrates zufrieden sei, antwortete Stocker: „Es muss noch sehr viel mehr gemacht werden. Die Schweiz als Wissens- und Technologiestandort hat eine besondere Verantwortung, hat aber auch enorme Möglichkeiten. Schweden hat eine CO2-Reduktion von 40 Prozent bis 2020 beschlossen; eine CO2-Abgabe besteht seit vielen Jahren, und trotzdem ist die schwedische Wirtschaft nicht zusammengebrochen. In ganz verschiedenen Bereichen trat sogar ein Aufschwung ein und damit eine Verbesserung der Marktstellung dieses Landes. Den Klimawandel müssen wir als Chance auffassen. Wir wissen heute bereits, welche Technologien in 20 oder 30 Jahren benötigt werden. Wieso entwickeln wir sie nicht? Wenn wir hingegen meinen, Kyoto und alle nachfolgenden Ziele mit simplem Zukauf von Zertifikaten zu erreichen, dann werden wir die Innovationen hier nicht entwickeln und schliesslich auch nicht davon profitieren“.
15. September 2009

vivendi sagte:

...

Liebe Frau Teuscher, der Begriff "berühmt" bedeutet "bekannt" und ist für mich nicht gleichbedeutend mit "allwissend" oder "kompetent". Wer im IPCC Bestand haben will, muss das Dogma des IPCC akzeptieren. Wer es nicht will, der wird ausgeladen oder er geht freiwilig, zumindest werden seine Erkenntnisse nicht integriert. Aber wer im IPCC ist, erlangt Berühmtheit und wird gut bezahlt. Sagt Ihnen der Begriff Interessenkonflikt etwas?
Es gibt z. Zt. keinen Menschen, der behaupten kann. die Klimatheorie intus zu haben und beweisen zu können, dass unser Klima von Bruchteilen von Prozenten des gesamten CO2-Haushalts gesteuert wird. Wir sind noch nicht einmal in der Lage, den Temperaturverlauf auf unserem Planeten zu rekonstrieren. Weder Baumringe noch Sedimentablagerungen erlauben es, die Temperatur in der Vergangenheit auf Zehntelgrade zu bestimmen. Aber es geht genau darum: Erwärmung um Zehntelgrade. Niemand kann erklären, was die letzte Eiszeit und die mittelalterliche Wärmeperiode verursacht hat.
26. September 2009

vivendi sagte:

...

Das Zitat von Th. Stocker ist eine politische Aussage. Er geht davon aus, dass das IPCC recht hat. Dem IPCC wurden aber allzuviele grobe Fehler nachgewiesen, angefangen beim Hockey-Stick, bis hin zur Behauptung, die Malaria breite sich wegen globaler Erwärmung aus.
Mit seiner Aussage sichert sich Th. Stocker wohl sein Einkommen für die nächsten 5 Jahre, aber substanziell hat er zum Thema nichts ausgesagt.
Gerade Sie sollte es doch besonders stören, dass diese Klimakonferenzen mit Tausenden von Teilnehmern aus aller Welt mehr CO2 produzieren als ganze Städte mit dem Strassenverkehr. Der Präsident des IPCC liess es sich auch nicht nehmen, von New York nach Indien zu fliegen, um an einem Kricket-Match seines Teams teilzunehmen. Al Gore bewohnt eine riesige Villa und hat sich ein Motorboot zugelegt, er fliegt im Privatjet von Konferenz zu Konferenz. Solange diese Menschen keine Angst haben vor dem Klimawechsel, weshalb sollen wir Angst haben?
26. September 2009

vivendi sagte:

...

Frau Teuscher, es wäre wirklich wünschenswert, dass Sie und Ihre grünen Freunde sich etwas kritischer mit Aussagen von "berühmten" Leuten auseinandersetzten.
Das IPCC stützte wesentliche Teile seiner Theorie vom Klimawandel auf die bis zum 3. Bericht wie eine Vereinsfahne hochgehaltene Hockey-Stick-Kurve der Temperaturrekonstruktionen: zuerst alles flach und in der Neuzeit plötzlich gewaltige Erwärmung. Im 4. Bericht wurde dieser Hockey-Schläger fallen gelassen, weil gezeigt worden war, dass es sich um ein statistschen Artefakt handelte, das mit Temperaturen nichts zu tun hat.
Trotzdem wird dieser Hockey-Stick in wissenschaftlichen Studien weiter verwendet, allerdings nicht mehr so offensichtlich.
Einige Wissenschaftler verlangen seit über 10 Jahren, dass die Daten offengelegt werden. Das IPCC und seine Geldempfänger verweigern die Freigabe der Daten. Haben Sie etwas zu verbergen? Nachdem jetzt einige dieser Daten doch aufgetaucht sind, scheint es so.
Insbesondere muss man aufgrund dieser Daten feststellen, dass Bäume, die man für Rekonstruktionen verwendet, keine Thermometer sind. Man weiss gar nicht, was sie messen! Wenn man trotzdem in vielen Publikationen den Hockey-Stick findet, dann deshalb, weil man aus Tausenden von Baumproben nur diejenigen ausgesucht hat, die die Theorie zu bestätigen scheinen.
Ich empfehle die Lektüre dieser Enthüllung, obwohl für Laien nicht leicht zu verstehen:
http://www.climateaudit.org/?p=7168
Eine leichtere Version ist hier zu lesen:
http://noconsensus.wordpress.com/2009/09/28/trash-bin/
28. September 2009

vivendi sagte:

...

Seit weingen Tagen wissen wir jetzt durch die Enthüllung interner Korrespondenz der Climate Research Unit in England, dass einige wenige Wissenschaftler, während Jahren die IPCC Publikationen unter Kontrolle hatten sowie bewusst Daten und Programme manipulierten und der Öffentlichkeit vorenthielten. Damit sind viele Behauptungen des IPCC in Frage gestellt.

http://snipurl.com/ters8
http://snipurl.com/tert5
25. November 2009

Sturm sagte:

Die Verschwörungstheorie...

...bleibt leider Theorie, lieber Herr Vivendi. Die illegal entwendeten Daten aus dem CRU belegen weder ihr sehnlichst herbeigewünschtes Szenario der kleinen fiesen Verschwörungsgruppe im IPCC noch beweisen sie Datenmanipulation durch die CRU. Wer die Mails genau liest findet darin höchstens etwas blöde Formulierungen und den Beleg dafür, dass auch die Kommunikation zwischen Klimaforschern flappsig ist.

Herr Vivendi, Sie dürfen sich wieder getrost etwas weniger reisserischen Themen zuwenden.

Hier noch etwas solidere Quellen zur Geschichte, als die von Ihnen gebrachten:

http://tinyurl.com/guardian-cru
http://tinyurl.com/spiegel-klima


25. November 2009

vivendi sagte:

...

Lieber Herr Sturm, sind Zeitungen verlässliche Quellen?

Wer die Mails genau liest UND die wissenschaftlichen Abhandlunge, kann eben einen Zusammenhang zwisehcn beiden herstellen.
So ist z.B. im IPCC Report 2001 die Hockey Stick grafik zu finden. Wer sich dei Grafik genau ansieht, erkennt dass die Temp.-Rekonstruktion von Briffa im jahr 1960 endet. Es fehlen also 40 Jahre. Auch in den dazu veröffentlichten Dateien feheln die 40 Jahre. Dank ClimateGate sind die Original-Daten mit den fehlenden Jahren aufgetaucht: die letzten 40 jahre zeigen sinkende Temperaturen!
In der enthüllten Korrespondenz sprechen sich die Autoren dafür aus, die 40 jahre wegzulassen, um unangenehmen Fragen zu entgehen.
http://camirror.wordpress.com/2009/11/26/the-trick/
27. November 2009

vivendi sagte:

...

Die illegalen Daten? während 10 Jahren haben die IPCC-Autoren die aus öffentlichen Geldern finanzierten Daten illegaler Weise zurückgehalten und erklärt, die Daten lieber zu löschen als sie aufgrund dem ausdrücklich verbrieften Recht auf Einsichtnahme (FOIA) herauszugeben.
Mir geht es nicht darum, ob damit die Klimatheorie falsifiziert wird oder nicht, aber von Wissenschaftlern, die für den grössten teil der IPCC-berichte zuständig sind, erwarte ich höchste Ethik, Transparenz und Integrität. Wenn Sie sich mit weniger abfinden wollen, ist das Ihre Sache, Herr Sturm. Aber nicht mit mir und meinem Geld!
27. November 2009

Ben Palmer sagte:

Mehr berühmte Leute

Rajendra Pachauri, Vorsitzenders des IPCC, regiert über ein Imperium von Gesellschaften und Unternehmen, die alle von der Klimahysterie profitieren. Im Zentrum steht die Firma "The Energy and Resource Institute" (TERI). Neben Erdölfirmen(!) gehören auch Banken und CO2-Börsen dazu.
Und M. Leuenberger finanziert auch noch gemeinsam mit TERI Projekte.
Keine Interessenkonflikte?
http://eureferendum.blogspot.com/2009/12/busy-man.html
22. Dezember 2009

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