Politik
Natur und Umwelt
Landschaft
Meine Positionen zum Landschaftschutz Meine Positionen zum Landschaftschutz
Der letzte Raumplanungsbericht des Bundesamtes für Raumentwicklung dokumentiert einmal mehr die Ohnmacht der staatlichen Raumplanungspolitik. Der Bodenverschleiss geht ungebremst weiter. Jeder Kanton, jede Gemeinde schaut nur für sich und will möglichst viel Wachstum: Mehr Einwohnerinnen und Einwohner, mehr Arbeitsplätze.
Neue Bauten, neu Strassen, weniger Land
Neue Einfamilienhaussiedlungen, Zweitwohnungen im Berggebiet, ausgedehnte Lagerhallen, Industrieareale und Einkaufszentren schiessen wie Pilze aus dem Boden. Und all das zusammen erzeugt neuen Verkehr und verlangt nach neuen Strassen und Parkplätzen. Darum geht immer noch jede Sekunde etwa 1 Quadratmeter Kulturland durch Überbauung für immer verloren. Mit unserem Bodenverbrauch sind wir nicht auf dem nachhaltigen Pfad. Das hat uns auch der Fall im freiburgischen Galmiz gezeigt. Bestes Landwirtschaftsland in einer noch unverschandelten Landschaft sollte für einen Industriekonzern geopfert werden. Ich verlange einen haushälterischen Umgang mit dem Boden und einen konsequenten Vollzug der Raumplanungsgesetze.
Der Alpenraum ist das Kapital des Schweizer Tourismus. Doch dieser Raum ist ein besonders empfindlicher Lebensraum. Er muss wirksam vor der Übernutzung geschützt werden, damit eine nachhaltige Entwicklung stattfindet. Ich verlange die unverzügliche Ratifikation der Protokolle zur Alpenkonvention – damit unsere Bergwelt auch unseren Nachkommen Freude bereitet.

