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Herzlich willkommen

Seit Januar 2013 bin ich im Amt als Vorsteherin der Direktion Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern. Ich freue mich sehr, die herausfordernde Aufgabe als Berner Gemeinderätin jeden Tag anzugehen und bin gespannt auf weiterhin spannende Gespräche im Austausch mit der Bevölkerung.

Hier finden Sie meine offizielle Seite der Stadt Bern, sowie Informationen zur Direktion Bildung, Soziales und Sport.  

 

Möchten Sie mehr über mich erfahren? Informieren Sie sich über meine wichtigsten politischen Engagements und Standpunkte , lernen Sie mich persönlich kennen oder lesen Sie Medienberichte von und über mich. In meinem Blog sowie auch auf meinen facebook - und Twitter -Seiten können Sie mit mir interagieren. Ich freue mich!

Meine Blog-Einträge:

Von farbigen Kistchen und Giesskannen

Der Frühling ist da! Ja tatsächlich, auch wenn das Wetter und die Temperaturen es noch nicht ganz gemerkt haben. Es grünt überall in Bern. Das gefällt mir als grüne Gemeinderätin und Biologin natürlich besonders. Seit kurzem leuchtet es grün, gelb, rot oder violett vor unseren Fenstern im Generalsekretariat der Direktion für Bildung, Soziales und Sport (BSS) an der Predigergasse 5. Stadtgrün Bern hat Kistchen mit Geranien und Petunien geliefert und die bringen - neben den vielen Ordnern - zusätzliche Farbe in unsere Büros. Ich finde, das passt wunderbar und darf gerne kopiert werden aus einem ganz einfachen Grund. Pflanzen tun uns Menschen einfach gut.

Zudem gehören Geranien zu Bern wie der Bär, schliesslich gibt es hier seit über 50 Jahren den „Bärner Graniummärit", den ältesten und grössten Markt dieser Art in der Schweiz. Mir kommen noch mehr Gründe in den Sinn. "Urban Gardening" - das Gärtnern in der Stadt - liegt total im Trend. So kann es nicht schaden, die Küchenkräuter, den Schnittsalat und die Radieschen auf dem Balkon oder auf der Dachterrasse mit farbigen Blüten zu ergänzen.

Doch halt. Nicht dass Sie mich falsch verstehen. Trotz Blumenkistchen verfällt die BSS nicht dem Gärtchendenken. Und das Giesskannenprinzip wenden wir in diesen finanziell angespannten Zeiten nur beim Wässern der Pflanzen an.

 

 

Senior Design Factory

Manchmal ist es schon ein Kreuz mit diesem Zürich. Wir Bernerinnen und Berner verdrehen leicht genervt die Augen, wenn unsere Stadt  „Züri West" genannt wird. Eigensinn ist uns wichtig. Doch allem Eigensein zum Trotz, ist ein Blick über die Stadtgrenzen hinaus oft inspirierend, bringt neue Ideen und Ansichten. Denn Konkurrenzdenken hin oder her; das Völkchen an der Limmat hat eben doch auch gute Ideen. So zum Beispiel das letzte Projekt, das ich in meiner kleinen Serie zum Thema „Generationen" vorstelle. Im Falle der Senior Design Factory (http://www.senior-design.ch/) handelt es sich sogar um ein europaweit einzigartiges Projekt.

Hab ich es mir doch gedacht: die Fusion von Innovation und hip, gepaart mit Erfahrung und bodenständig funktioniert. Das Motto: „Alt trifft auf Jung, Stricknadeln auf Kreuzstiche, Rollatoren auf Vespas und Torta di Pane auf Gschwellti."

Die Senior Design Factory ist ein Treffpunkt mit Atelier, Workshops, eigenem Laden und Café wo sich Wissen und das handwerkliche Geschick der älteren Generation mit jungen Ideen verbinden, um daraus Neues entstehen zu lassen. Die selbsternannten Senior-Designer stricken Schals und Armbänder, bringen alte Spitzen in neue Form, bedrucken T-Shirts, giessen Kerzen und gestalten Rezeptkarten von längst vergessenen Menüs.

Erst kürzlich habe ich von diesem schönen Projekt erfahren und werde beim nächsten Züribesuch auf einen Abstecher in der Senior Design Factory vorbeischauen. In meinen Augen ist diese Idee ein weiteres Beispiel mit gelungener Umsetzung dafür, dass eben Alt und Jung herrlich zusammenpassen.

Wer sich für weitere Informationen und Projekte interessiert, die Generationen und die Förderung von Begegnung und Austausch zwischen den Generationen thematisieren, kann sich gerne auf der nationalen Plattform www.intergeneration.ch umsehen.

Schnudergoof & Dattergreis

In meiner kleinen Blog-Serie zum Thema Generationen geht es diese Woche um ein Projekt für Kreative. Als ich online auf „Schnudergoof & Dattergreis Production" stiess, wollte ich mit einem Schmunzeln wissen, was es damit auf sich hat. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie diesen Titel dereinst einmal beim Abspann eines Kinofilms lesen. Dabei handelt es sich nämlich um einen Videowettbewerb der Organisation Generationenbeziehungen (www.generationenbeziehungen.ch)

Diese führt in Zusammenarbeit mit den Schweizer Jugendfilmtagen von April bis August 2013 den Wettbewerb durch. Wie im Flyer zu lesen ist, werden kurze Filmbeiträge gesucht, die das Thema „Generationenbeziehungen" auf möglichst originelle Art angehen und zum Nachdenken einladen.

Teilnehmen dürfen ältere und junge Filmbegeisterte, die gerne gemeinsam mit Menschen der anderen Generation ein Kurzvideo gestalten möchten. Eine Jury wird im Herbst die drei besten Beiträge küren.

Lassen Sie sich nicht abschrecken, falls Sie jetzt wahnsinnig Lust haben, mitzumachen, aber keinen Schimmer haben, wie Sie einen Film machen. Für Neulinge werden im Mai und Juni Workshops zu einem unschlagbaren Preis angeboten.

Alle weiteren Informationen über Teilnahme, Jury, Preis etc. sehen Sie im Flyer oder auf der Webseite www.generationenbeziehungen.ch/video. Also nichts wie ran an die Kameras... and action!

Generationen-Tandem

Mit diesem Blog eröffne ich meine kleine Serie zum Thema Generationen. Ich bin davon überzeugt, dass der Austausch zwischen den Generationen gepflegt und gefördert werden soll. Denn genau dieser Austausch zwischen älteren und jüngeren Menschen ist meiner Meinung nach extrem wertvoll für unsere Gesellschaft. Dazu habe ich ein paar inspirierende Projekte gefunden.  

Hinten sitzt jung, vorne alt. Oder vielleicht lieber umgekehrt?

Auf Tandems werden in diesem Jahr junge und ältere Fahrerinnen und Fahrer an vier slowUp Veranstaltungen (26.5. Solothurn  / 11.8. Brugg Regio / 18.8. Sempachersee / 22.9. Zürichsee) als Botschafterinnen und Botschafter für den Austausch zwischen den Generationen gemeinsam strampeln. Die Idee wurde von den Leuten hinter der Plattform Intergeneration ausgeheckt. (www.intergeneration.ch)

Das Sinnbild finde ich bestechlich. Wir sitzen auf demselben Rad (der Zeit), müssen zusammenspannen, im gleichen Tempo pedalen als gleichberechtigte Partnerinnen und Partner, damit es vorwärts geht. Elan und Frische gepaart mit Erfahrung und Ausdauer. Aktiv und gesund zusammen in Kontakt kommen und dabei Spass haben ist die Devise.

Es werden noch Teilnehmende gesucht. Haben Sie Lust auf eine Tandemfahrt mit einem Jungsporn oder einer erfahrenen Velofahrerin, für die das Eingang-Velo noch ein vertrauter Begriff ist, dann melden Sie sich einfach an. Informationen finden Sie unter:

http://www.intergeneration.ch/generationentandem-%E2%80%93-ein-mitmachprojekt-4-events-2013

Auf Touren

Bilanz ziehen. Von wo kommt dieser Ausdruck? Weltweit verbreitet, sei es Präsident Obama, oder der Berner Gemeinderat: nach hundert Tagen im Amt wird die erste Zwischenbilanz gezogen. Dieser Finanzchargon liegt mir zwar nicht so. Meine Erfahrungen und die Eindrücke der ersten 3 Monate im Amt als Vorsteherin der Direktion Bildung, Soziales und Sport (BSS) sind mehr als Ausgaben und Einnahmen, mehr als eine Zahl unter dem Strich.

Deshalb nannte ich meine Medienkonferenz gestern etwas unkonventionell „Auf Touren mit Franziska Teuscher". Was es mit den Touren auf sich hat und in welchem Zusammenhang dies mit der Direktion BSS steht, können Sie gerne im Pressetext lesen.

Für einen aussagekräftigen Rückblick sind die knapp 100 Tage in meinem Amt zu kurz. Dasselbe gilt für einen fundierten Ausblick. Was ich zum jetzigen Zeitpunkt abgeben kann ist ein persönliches Stimmungsbild. Ich bin grün-soziale Politikerin und als solche bei der BSS genau an der richtigen Stelle. Bei der BSS steht der Mensch im Zentrum: vom Kindergärtner und der Schülerin über die Jugendlichen in den Jugendtreffs, erwerbstätige Eltern, Migrantinnen und Migranten, bis hin zu den Bewohnerinnen und Bewohnern der Alterszentren.

Am kommenden Sonntag ist der Weltgesundheitstag. Normalerweise mache ich mir nicht sehr viel aus diesen Welttagen, an denen alle an etwas denken, um es am nächsten Tag gleich wieder zu vergessen. Doch im Vergleich zu anderen selbstkreierten Feiertagen, die scheinbar von Praline- und Floristikerverbänden erfunden wurden, kann ich mich mit dem Weltgesundheitstag anfreunden.

Denn mir liegt viel an meiner Gesundheit und derer meiner Familie und Freunde. Genauso sehr liegt mir aber das Wohlergehen von Bern am Herzen, in ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht. Als Direktorin der BSS bin ich für dafür mitverantwortlich. Bewegung - im körperlichen wie auch mentalen Sinn - ist ein grünes Kernanliegen für gesellschaftliche und individuelle Lebensqualität.

Zum Schluss wage ich doch eine Prognose: es wird als BSS-Direktorin die grösste Herausforderung sein, die notwendigen und sinnvollen Dienstleistungen aufrecht zu erhalten und gleichzeitig doch einen Sparbeitrag zu leisten. Ich werde mich im Spagat machen üben müssen, zwischen fachlich Sinnvollem, ja sogar Notwendigem einerseits und finanziell bedingten Leistungskürzungen andererseits.

auf touren_marzili

 

 

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