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Meine Positionen zur Gesundheitspolitik Meine Positionen zur Gesundheitspolitik
Wenn es um die Gesundheit eines Menschen geht, sind existenzielle Fragen im Spiel. Wer krank oder betagt ist, hat Anspruch auf ein gut funktionierendes Gesundheitswesen. Ich setze mich dafür ein, dass Prävention und Gesundheitsförderung einen festen Platz in unserem Gesundheitswesen bekommen.
Die Arbeitsbedingungen für Hausärztinnen und Hausärzte müssen verbessert werden, damit der Nachwuchs in diesem Bereich nicht ausbleibt. Ich unterstütze daher die Initiative Ja zur Hausarztmedizin (www.jzh.ch/ ). Wir brauche in Zukunft genügend kompetente und motivierte Hausärztinnen und Hausärzte, ergänzt mit Spezialistinnen und Spezialisten mit dem nötigen Fachwissen. Unsere Gesellschaft weist genügend wirtschaftlichen Reichtum auf, um für die benötigten Gesundheitsleistungen aufzukommen. Kein europäisches Land kennt eine derart hohe einkommensunabhängige Finanzierung des Gesundheitswesens.
Zu gesunden Lebensbedingungen gehören für mich saubere Luft, wenig Lärm, eine gute Wohn- und Arbeitssituation und eine fortschrittlichen Ernährung. Wenn wir diese Bedingungen erhalten respektive schaffen, lassen sich die Gesundheitskosten erheblich senken. Dafür braucht es mehr Investitionen in den Umweltschutz.
Ich setze mich dafür ein, dass wir in der Schweiz nicht länger die höchsten Medikamentenpreise von ganz Europa zahlen. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es eine starke unabhängige Aufsichtsbehörde, die den Medikamenten-Markt überwacht. Durch eine bessere Zusammenarbeit der Ärztinnen und Ärzte liesse sich die Behandlung für die Patientinnen und Patienten verbessern und gleichzeitig die Kosten für die erbrachten Leistungen senken.

