Blog
Jetzt ins Klima investieren
PolitikWenn ich auf den Bildern die schlimmen Schäden anschaue, die das Unwetter im Berner Oberland und im Wallis angerichtet hat, erkenne ich die Landschaften nicht wieder. Wie alle bin ich froh, dass wenigstens keine Menschen zu Schaden gekommen sind. Doch alle Bewohnerinnen und Bewohner, die in den verwüsteten Tälern ihre Heimat haben, sind schwer getroffen. Zum Glück kam das schöne Herbstwetter rechtzeitig zurück. So konnte das Wasser langsam abfliessen und grössere Flutschäden im Unterland wurden verhindert.
Der Countdown läuft: die Highlights in dieser Woche
AlltäglichesIch freue mich auf ein Treffen mit euch!
Donnerstag, 6. Oktober: Sportliches Wahlkampf-Intermezzo zusammen mit Regula Rytz und Willi Blatter, dem besten Fitness-Trainer in Bern und einem genialen Wahlkampfhelfer.
Ort: Heiliggeistkirche Bern
Zeit: 13-17 Uhr
Samstag, 8. Oktober: Unterschriften sammeln für den Atomausstieg und eine grüne Wirtschaft
Ort: Heiliggeistkirche Bern
Zeit: 10-12 Uhr
Samstag, 8. Oktober, 13 Uhr
Das Klima kann nicht warten
PolitikWenn wir nicht sofort handeln, steigen in der Schweiz die Temperaturen schon im Jahr 2050 um 4 Prozent. Das zeigt die neuste Studie der ETH Zürich. Die Zahlen sind dramatisch. Selbst wenn der Ausstoss an Treibhausgasen weltweit bis 2050 im Vergleich zu 1990 halbiert wird, steigen die Temperaturen bei uns um 2 Grad. Und dieses als «optimistisch» bezeichnete Szenario hat dramatische Folgen für das Klima und die Umwelt.
Noch 1 Monat bis zu den Nationalratswahlen
Politik23. September - Noch 1 Monat bis zu den Nationalratswahlen.
Heute vor 21 Jahren, am 23. September 1990, sagten die Stimmberechtigen der Schweiz Ja zur Initiative «Stopp dem Atomkraftwerkbau». Das beschlossene Moratorium für AKWs dauerte 10 Jahre. Hätte die Schweizer Bevölkerung bereits 1990 Ja gesagt zum Ausstieg aus der Atomenergie, wären wir heute mit der Förderung von erneuerbaren Energien um einiges weiter.
Das 1990 beschlossene Moratorium für AKWs dauerte 10 Jahre. Im Mai 2003, also 13 Jahre nach der ersten Abstimmung, wurden dann die beiden Atominitiativen «Strom ohne Atom» und«Moratorium plus», die das AKW-Moratorium um zehn Jahre verlängern wollte, von der Stimmbevölkerung leider abgelehnt. Hätte die Schweizer Bevölkerung 1990 oder 2003 Ja gesagt zum Ausstieg aus der Atomenergie, wären wir heute mit der Förderung von erneuerbaren Energien um einiges weiter.
Darum engagiere ich mich noch immer dafür, dass sich die Schweiz endgültig von der Atomkraft verabschiedet. Der Ständerat versucht bereits wieder, aus dem Atomausstieg auszusteigen. Darum gibt es für mich nur eines: die Volksinitiativen für den geordneten Atomausstieg und für eine grüne Wirtschaft zu unterschreiben.
23.9.1990 Moratoriumsabstimmung
PolitikHeute vor 21 Jahren, am 23. September 1990, sagten die Stimmberechtigen der Schweiz Ja zur Initiative «Stopp dem Atomkraftwerkbau». Das beschlossene Moratorium für AKWs dauerte 10 Jahre. Hätte die Schweizer Bevölkerung bereits 1990 Ja gesagt zum Ausstieg aus der Atomenergie, wären wir heute mit der Förderung von erneuerbaren Energien um einiges weiter.
Ressourcenproduktivität für die Zukunft
PolitikIn den letzten Wochen konnte ich in den Medien immer wieder lesen, wir Grüne hätten keine Wirtschaftskompetenz und deshalb in der Krisensituation einen schwierigen Stand. Den Leuten liege ihr Job näher als die Umwelt. Über solche Äusserungen kann ich nur den Kopf schütteln. Wer Arbeitsplätze in der Schweiz schaffen will, muss auf den Atomausstieg setzen. Wer eine Wirtschaft für die Zukunft will, muss die Ressourcenproduktivität ins Zentrum stellen. Neoliberale Konzepte haben versagt, das haben uns die letzten Monate einmal mehr deutlich vor Augen geführt.
Das ENSI beschönigt einmal mehr!
Politik„Mühleberg knapp bestanden“ – das die Note für das AKW Mühleberg, 14 Kilometer vor den Toren von Bern. In der Schule heisst „genügend“, dass man noch nicht auf der sicheren Seite ist. Und genau dasselbe gilt für das AKW Mühleberg. Die Note „genügend“ heisst in Bezug auf die Sicherheit eines Atomkraftwerkes eben „ungenügend“.
Nationalbank geht in die richtige Richtung
PolitikDer starke Franken macht all jene Schweizerinnen und Schweizer glücklich, die im Ausland Ferien machen oder solche demnächst geplant haben. Der Industrie und dem Gastgewerbe hingeigen führte der günstige Euro grossen Schaden zu. Bluten müssen auch die Angestellten: Jobs und Löhne sind in Gefahr. Zu lange hat die Nationalbank gezögert, griffige Massnahmen gegen den überhöhten Franken zu ergreifen. Jetzt hat sie endlich die Notbremse gezogen: der Mindestkurs gegenüber dem Euro soll 1.20 betragen. Ich begrüsse diese Massnahme. Sie trägt dazu bei, Löhne und Arbeitsplätze zu sichern. Und sie schreckt die Währungsspekulanten ab. Mit den Gewerkschaften bin ich einer Meinung: es bräuchte dringend einen Mindestkurs von 1.40. Wie wirksam das Eingreifen der Nationalbank ist, wird sich also erst noch zeigen müssen.
Ständerat verhindert echten Atomausstieg
PolitikDie vorberatende Kommission des «Stöckli» will keinen echten Ausstieg aus der Atomenergie. Atomkraftwerke «der neuen Generation», so der einstimmige Entscheid, sollen in ferner Zukunft allenfalls gebaut werden dürfen. Mit diesem Pseudoausstieg hat die Atomlobby um Präsident Rolf Schweiger (FDP, Präsident der «Aktion für vernünftige Energiepolitik Schweiz AVES), Rolf Büttiker (FDP, Verwaltungsrat AKW Leibstadt), Filippo Lombardi (CVP, ebenfalls AVES) die Kommissionsmitglieder um den Finger gewickelt.
Sonderbares Demokratieverständnis der SVP
PolitikDie SVP will verhindern, dass es im Kanton Bern eine neue Abstimmung zu den Motorfahrzeugsteuern gibt. Ein seltsames Demokratieverständnis für eine Partei, die sich immer als urdemokratisch lobt. Liegt der Grund wohl darin, dass viele Gemeinden, welche die Abstimmungszettel weggeworfen haben, von SVP-Parteipräsidenten geleitet werden?
- Noch 2 Monate bis zu den Nationalratswahlen...
- Wir Grüne sind erfolgreich
- Noch 3 Monate bis zu den Nationalratswahlen
- Noch 4 Monate bis zu den Nationalratswahlen
- Welche Folgen hätte eine Atomkatastrophe?
- Ein Ziel: gleichviel
- Rezept für den Frauenstreik
- Wohin mit dem Atommüll?
- Noch 5 Monate bis zu den Nationalratswahlen
- 20'000 sind ein starkes Zeichen

