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Das erste Sessionsbaby kam 1997 auf die Welt
AlltäglichesMit Interesse lese ich alle die Artikel über meine Ratskolleginnen, die medial ihre Schwangerschaft ankünden: bei der SP gibt es mit Ursula Wyss und Pascale Bruderer gleich ein Duo. Und ich bin immer gespannt, wer als nächstes schwanger ist. Ich freue mich, dass über unsere jungen Nationalrätinnen und ihre Schwangerschaften gesprochen und geschrieben wird. Dies ist ein gutes Zeichen, dass wir die Forderung der Vereinbarkeit von Beruf / Politik und Familie auch im Parlament erfolgreich umsetzen wollen. Und zudem ist es ein Zeichen, dass in der Politik nicht mehr nur ältere Männer das Sagen haben. Vor 13 Jahren galten schwangere Politikerinnen noch als „Exotinnen“. Die Öffentlichkeit kümmerte sich nicht gross darum. Mein Sohn kam 1997 als erstes Sessionsbaby des Nationalrates zur Welt.
Tschernobyl
Politik
Tschernobyl - eine Reise in eine Vergangenheit? Nein, leider sind die
Katastrophe und ihre Folgen in der Region auch nach 25 Jahren immer noch allgegenwärtig – hier wie
versprochen einige Eindrücke von meiner Reise. Doch auch der Link zur Schweizer
Aktualität muss unweigerlich gemacht werden, hat doch die
Nuklearsicherheitsbehörde gestern Mängel an den Schweizer AKWs aufgedeckt.
Sollte man also nicht jetzt, anstatt noch mehr Geld zum Nachrüsten dieser
hochriskante Technologie auszugeben, die Dinger abschalten und ernst machen mit
Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien?
Noch sechs Monate bis zu den Nationalratswahlen
PolitikTatweis nicht erbracht
PolitikIm Kanton Bern wird am 15. Mai über ein neues Energiegesetz abgestimmt. Dieses Gesetz erhält wichtige Neuerungen zur Förderung der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Genau dieses Gesetz wird von den bürgerlichen Parteien bekämpft, von denselben Parteien, die uns Grünen vorwerfen, wir würden alle Projekte für erneuerbare Energien bekämpfen. Der Tatbeweis von bürgerlicher Seite steht noch aus.
Noch sieben Monate bis zu den Nationalratswahlen
PolitikAm 23. März 2011 jährt sich auch zum zehnten Mal der Todestag von David McTaggart. Er wurde 1932 in Vancouver geboren und engagierte sich für den Umweltschutz. 1972 wurde er auf die Proteste von Greenpeace gegen französische Atombombentests aufmerksam. Auf Anregung von Greenpeace stellte er nicht nur seine Jacht zur Verfügung, sondern fuhr selbst mit in internationale Gewässer rund um das Mururoa-Atoll, die Frankreich als eigenes Sperrgebeit ansah. 1979 gründete McTaggart Greenpeace International, dessen Vorsitz er bis 1991 führte.
McTaggart’s Motto lautete: Denkt immer daran, dass es um den Weg eurer Kinder ins 21. Jahrhundert geht - und zur Hölle mit den Regeln.
Ich bin eine Aussteigerin
PolitikJapan hat mich die ganze Woche beschäftigt. Über Internet und TV erlebten wir diese Katastrophe hautnah mit. Doch trotzdem, das Leid und die Trauer, welche die Bevölkerung in Japan durchmachen muss, ist unvorstellbar und hat mich immer wieder tief beschäftigt. Über Facebook und Twitter habe ich meine Gedanken und Forderungen kommuniziert. Wer gerne meine aktuellen Überlegungen erfahren und sich mit mir austauschen will, dem empfehle ich, mich auf Facebook oder Twitter zu begleiten. Ich setze alles daran, dass der Atomausstieg nicht nur beschlossen, sondern in einem Zeitplan festgelegt wird. Die Volksinitiative ist dazu das richtige Mittel.
Ein Horror findet statt
PolitikMeine Gedanken sind bei der japanischen Bevölkerung. Nach der schrecklichen Naturkatastrophe mit Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami sind die Leute in Japan nun noch mit einem weiteren Horor konfrontiert, dem atomaren Gau. Nach einer Naturkatastrophe können die Aufräumarbeiten bereits am nächsten Tag beginnen. Bei einem radioaktiven Unfall dagegen spürt die Bevölkerung die Strahlung nicht, der sie ausgesetzt wird. Sie darf jedoch für Jahrzehnte, ja vielleicht auch Jahrhunderte nicht mehr in ihr Heim zurück kehren können. Die Strahlung bringt gesundheitliche Schäden oder sogar den Tod. Der atomare Schaden lässt sich nicht mehr beheben.
Atomkraft ist zu gefährlich. Das müssen wir nun leider ein weiteres Mal miterleben. Sicher haben die Behörden in Japan auch immer wieder behauptet, man hätte alles im Griff wie das in der Schweiz auch immer passiert. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) hat 2002 in ihrem Gutachten festgehalten, dass Mühleberg keinem Erdbeben standhalten würde. Mühleberg ist wie der defekte Reaktor in Japan ein Siedewasser-Reaktor. Ich will mir gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn es in der Schweiz auch wieder einmal ein Erdbeben geben würde. Auszuschliessen ist dies ja nicht. Ich verlange vom Bundesrat, dass er Mühleberg die unbefristete Betriebsbewilligung, die er 2009 erteilt hat, entzieht. Mühleberg muss, wie ursprünglich vorgesehen, 2012 den Betrieb einstellen. Alles andere ist fahrlässig.
11. März 2011 Equal Pay Day
PolitikLiebe Männer, Sie haben bereits gut zwei Monate gearbeitet für ihr Jahressalär 2011. Liebe Frauen, im Vergleich dazu mussten Sie leider bis heute, 11. März 2011, arbeiten, um für gleichwertige Arbeit dasselbe Jahreseinkommen zu bekommen, das die Männer bereits am 31. Dezember 2010 in der Tasche hatten.
Wir sind auf dem Weg zur Umsetzung der Gleichstellung, das Ziel haben wir noch längstens nicht errei
PolitikReptilienleder tragen ist grausam
Politik- Der Klimawandel setzt dem Tourismus zu!
- Grün muss am Autosalon Trumpf sein!
- Der Atomausstieg hat begonnen!
- Ursula Wyss in den Ständerat - wer denn sonst?
- Vorsicht, Mogelpackung
- Ein wichtiger, aber noch zu kleiner Schritt getan
- Den strahlenden Müll werden wir nicht mehr los
- Ausgrenzung ist keine Lösung
- Bessere Luft zum (Auf-)Atmen
- UBS wirft grünes Bekenntnis bereits wieder über Bord

