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Blog

Forderung nach mehr Förderung nachhaltiger Energie

Politik

Seit anfangs Februar ist Wichtrach im Besitz der grünsten Eishalle der Schweiz. Dies dank der drittgrössten privaten Fotovoltaik-Anlage des Kanton Berns, welche Strom für ungefähr 40 Haushalte produziert. Die Inbetriebnahme der Anlage ist ein energiepolitisches Zeichen: Wir können unsere Energie selber produziere – Energie „swiss made". Sonnenenergie ermöglicht der Schweiz eine Unabhängigkeit punkto Energieversorgung. Sonnenenergie ist sauber, unbegrenzt und kostenlos vorhanden. Die Eishalle Wichtrach produziert also nicht einfach Energie "swiss made", sondern "grüne Energie swiss made". Die Eishalle mit ihrem Sonnendach ist ein Symbol für die konkrete Umsetzung grüner Politik.

Null Toleranz für übersetzte Geschwindigkeit

Politik
Als ich neulich im Kino sass, wurde mir die Wirkung der Werbung wieder einmal bewusst: Mir fiel auf, dass Autowerbungen generell sehr geschwindigkeitsverherrlichend sind. Dies steht in keinem Verhältnis zu dem Problem der Schnellfahrerei und den dadurch verursachten irreparablen Schäden. So inspirierte mich dieser Kinoausflug dazu einen Kodex für Autowerbung zu schaffen – mit meinem Vorstoss „Null Toleranz für übersetzte Geschwindigkeit – Kodex für Autowerbung“.

Grün gewinnt mit Luc Recordon

Politik
Nach dem monatelangen Hin und Her hat sich Sämi Schmid am 12. November doch noch zu einem Rücktritt vor der Wintersession entschieden. Gut so, denn die Affäre Nef, die Unfälle in der Armee, die Diskussionen um Rüstungsprogramm und Armeereform haben seiner Gesundheit doch ziemlich zugesetzt. Gut auch so, denn damit ist der Weg für einen grünen Bundesrat frei. Schön wäre es, wenn die anderen Parteien mitziehen und Luc Recordon am 10. Dezember als ersten grünen Bundesrat wählen würden.

Es geht nicht nur um eine Bank, es geht um unseren Planeten

Politik
Die Finanzkrise hat uns gezeigt, was geschieht, wenn wir Grenzen überschreiten. Das ganze System kollabiert. Genau dasselbe Szenario läuft mit unserem Klima und unserer Umwelt ab. Die globalen Märkte, die sich immer weiter ausbreiten, treiben auch die Ausbeutung der Umwelt immer weiter voran. Wir brauchen dringend eine Strategie, welche einen sparsamen und effizienten Umgang mit unseren Ressourcen und die Förderung von erneuerbaren Energiequellen beinhaltet. Der Bund muss ebenso generös und schnell wie bei der UBS einspringen. Denn es geht hier um mehr als eine Bank, es geht hier um unsere Lebensgrundlage.

Prävention statt Repression - für eine vernünftige Hanfpolitik

Politik

Beim Lesen von Studien bezüglich des Hanfkonsums in der Schweiz beschleicht mich immer das Gefühl, dass unsere jetzige Politik machtlos gegenüber dieser Problematik ist. Mit der jetzigen rechtlichen Lage werden mehr als eine halbe Million junger Menschen in die Kriminalität abgeschoben. Repression als Massnahme ist überaus kostspielig und auch nutzlos. Für mich geht es bei der Initiative „Für eine vernünftige Hanfpolitik mit wirksamem Jugendschutz“ in erster Linie um Jugend- und Konsumentenschutz. Deshalb erachte ich die Annahme der Hanfinitiative als überfälligen und notwendigen Schritt.

Nein zum Kahlschlag im Natur- und Umweltschutz – Nein zu Einschränkung des Verbandsbeschwerderechtes

Politik

Die FDP-Initiative zum Verbandsbeschwerderecht atmet den „Geist“ jener Ideologen, die uns die neoliberale Ellbogen-Gesellschaft als Erfolgsrezept verkaufen wollen: Der Markt hat immer Recht – freie Fahrt den Egoisten! Wohin wir damit gekommen sind, erleben wir mit der Finanzkrise. Am letzten Freitag wurden die ersten Umfragen der SRG idée suisse zu den eidgenössischen Abstimmungsvorlagen veröffentlicht. Ich bin erschrocken, dass 30% der grünen Wählerschaft der Initiative des Zürcher Freisinns zustimmen wollen. Vielen Leuten ist offenbar noch nicht klar, worum es geht: Die Initiative ist ein Angriff auf unsere Umwelt und auf unsere Lebensqualität.

Nicht einmal zwei Tassen Kaffee für das flexible Rentenalter

Politik

Schon bald werden wir das Abstimmungsmaterial für den Urnengang am 30. November erhalten. Bei der AHV-Initiative wird auf meinem Stimmzettel ein großes JA stehen, denn die flexible AHV ist überfällig! Die in der Initiative ausgearbeitete Lösung ist die günstigste überhaupt. Für sechs Franken fünfzig im Monat, den Preis von nicht einmal zwei Tassen Kaffee, ist das flexible Rentenalter für alle realisierbar.

Aus der Finanzkrise ökologischen Profit schlagen

Politik
Sir Nicolas Stern hat letzte Woche im Rahmen des Klimaforums in Thun einen brisanten Vergleich zwischen Finanzkrise und Klimawandel gemacht. Beiden sei eigen, dass die Probleme zwar bekannt gewesen seien, dass der Staat aber in beiden Fällen viel zu lange mit Einschritten gewartet hätte, lautet sein Fazit. Von daher ist es fehl am Platz, wenn sich unser Bundesrat  nun  mit seinem „Nichts tun“  in der Finanzkrise brüstet. Weil das Kapital und der Profit von Wenigen die Welt regiert , läuft die Wirtschaft Gefahr, in eine Rezession zu schlittern. Deshalb brauchen wir dringend eine aktive Wirtschaftspolitik, die auf Nachhaltigkeit setzt, und damit eine Rezession abwenden hilft. So können wir unsere Wirtschaft stärken und gleichzeitig den ökologischen Umbau einläuten.  

Auf „GA light“ setzen statt PendlerInnen mit teureren Billetpreisen bestrafen

Politik
Ich konnte es kaum glauben, was ich letzten Freitag in der Zeitung las: Die SBB wollen in den Stosszeiten die Preise für Billets erhöhen. Damit werden die Pendlerinnen und Pendler bestraft. Und manch einer überlegt sich so, doch wieder lieber mit dem eigenen Auto zu Arbeit zu fahren. Mit solchen Preisaufschlägen erweisen wir dem Klima und der Umwelt einen Bärendienst. Auch der VCS hat sich Gedanken gemacht zur besseren Auslastung der Züge. Wir wollen nicht die Pendlerinnen und Pendler bestrafen, sondern die Leute motivieren, mit einem „GA light“ auf ruhigere Zeiten auszuweichen.

Nicht nur von Klimaschutz reden sondern danach handeln

Politik
Die Debatte zur Güterverkehrsvorlage in dieser Woche im Nationalrat hat es wieder einmal gezeigt: den grünen Versprechen vieler bürgelicher PolitikerInnen sind bisher noch kaum parlamentarische Taten gefolgt. Die Mehrheit des Nationalrates hat es  verpasst, dem Klimaschutz Rechnung zu tragen. Die grosse Kammer hat sich über den Willen des Volkes hinweggesetzt, das sich 1994 mit der Annahme des Alpenschutzartikels für eine rasche Verlagerung der Güter von der Strasse auf die Schiene ausgesprochen hatte.