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Fussball rund um die Uhr

Heute Abend fiebere ich mit, wenn YB gegen Lens im Stade de Suisse antritt. Doch eigentlich bin ich gar kein grosser Fussballfan.

Hopp Teuschers!

Heute Abend fiebere ich mit, wenn YB gegen Lens im Stade de Suisse antritt. Ich fiebere vor allem mit meinem Sohn mit, der selber ein begeisterter Fussballspieler des FC Länggass ist. Seit in der Schweiz die Fussballmeisterschaft ihren Betrieb aufgenommen hat, ist das runde Leder auch bei uns zu Hause ein regelmässiges Thema.

Nun halte ich mich auch wieder auf dem Laufenden, damit ich am Mittagstisch mit der Jungmannschaft mitreden kann.

Anstatt die für mich langweiligen Berichterstattungen in den Tageszeitungen zu lesen, informiere ich mich gelegentlich im Weblog «Zum runden Leder» auf dem Internetportal des «Bund» . Dort wird rund um die Uhr über Fussball berichtet. Aus einer gelb-schwarzen Optik zwar, aber ohne Fanatismus, dafür mit viel Witz und Ironie. Unerwartete Siege von YB werden mit Understatement gewürdigt («der schönste Tag seit 20 Jahren»), bittere Niederlagen wie das 1:3 gegen Xamax in Neuenburg gelassen hingenommen («dumm gelaufen»).

Daneben gibt es Geschichten über den italienischen, britischen oder holländischen Fussball, je nach Vorlieben der AutorInnen, und witzige Rubriken wie die «Frisurenpolizei» oder «Bayern & Basler». Und regelmässig bekommt auch der Milan-Besitzer Silvio Berlusconi sein Fett weg. Erfrischend!

Kommentare (3)

M. Tognola sagte:

Frauenfussball

Als engagierte Gleichstellungspolitikerin und Neufeld Bewohnerin sollte Sie unbedingt mal ein Spiel des Frauen Fussball Club Bern schauen. Oder auch mal ein Training der jungen Teams anschauen. Was hier seit Jahren an Freiwilligenarbeit für Modis und Frauen geleistet wird, ist grossartig und verdient mehr Anerkennung.
19. August 2007

F.Teuscher sagte:

...

Völlig einverstanden! Frauenfussball ist eine tolle Sache. Ich wollte meine Tochter dafür begeistern, aber sie bevorzugt Tanzen und Klavier als Freizeitbeschäftigung. Ich unterstütze dies, weil auch Kinder ihre Hobbies selber auswählen sollen. Für den Frauenfussball habe ich am letzten Wochenende einen kleinen Beitrag geleistet: ich habe den Femina-Kickers Worb einen Matchball gestiftet für ihr Turnier. Das werde ich auch gerne für den Frauen Fussball Club Bern tun, wenn gewünscht. Im Fussball gibt es für mich ein totales Ungleichgewicht: auf der einen Seite steckt in dieser Sportart unendlich viel Geld. Auf der anderen Seite fehlt es bei viele Junioren-Mannschaften und eben auch beim Frauenfussball an Geld. All die Trainerinnen und Trainer leisten ehrenamtlich eine Riesenarbeit. Das habe ich auch heute wieder gedacht am Fussballturnier meines Sohns in Schönbühl. Warum nicht einen Prozentsatz der riesigen Transfair-Summen eines Fussballstars in die Junioren oder in den Frauenfussball investieren?
19. August 2007

Geschäftsleitung FFC Bern sagte:

Frauenfussball

Hallo Frau Teuscher
Selbstverständlich freut sich auch der FFC Bern über jede Unterstützung :-)
15. Dezember 2008

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