Schwingen, Schloss und Bier

Am Eidg. Schwing- und Älplerfest (ESAF) im Sommer 2013 konnten die Highlights von Burgdorf optimal verbunden werden. Es floss viel Bier und das Schloss bot nebst den muninackigen,  sagmehlabklopfenden Schwingern, die perfekte Fotokulisse für die vielen BesucherInnen aus der ganzen Schweiz. Doch Burgdorf hat noch viel mehr zu bieten.

Denn das ESAF brachte auch auf tolle Weise verschiedene Generationen zusammen. Generationen zusammenbringen: genau das ist auch das Ziel des zukunftsweisenden Projekts GenerationenWohnen an der Thunstrasse in Burgdorf.

Dieses Projekt nimmt ein starkes soziales Bedürfnis unserer Zeit auf. Der Austausch zwischen Jung und Alt (und allen dazwischen) soll ein bereicherndes Miteinander ermöglichen, wobei die Nachbarschaftshilfe selbstverständlich gelebt wird. „Weil Autonomie und Alleinsein möglich sind, Einsamkeit jedoch vermieden werden kann.“

Dahinter steht die Betriebsgenossenschaft „Genossenschaft GenerationenWohnen“. Zurzeit befindet sich das Projekt im Bewilligungsverfahren bei der zuständigen kantonalen Behörde. Der Bezug ist für Winter 2016/2017 geplant.

Über die Ziele und Hintergründe des Projektes lesen Sie hier mehr. http://www.generationenwohnen.ch/index.php/das-projekt.html

Was mir nebst den sozialen Zielen besonders gefällt, ist die Einstellung zur Mobilität. Die geplante Siedlung hat sich als eine der ersten für mobility@home entschieden. Bei diesem neueren Angebot von Mobility können die Eigentümer, Planer und Betreiber der Wohnüberbauung selber über die Zahl und die Art der Mietautos entscheiden, die dann vor der Haustüre zur Verfügung stehen werden: Vom Elektromobil, über einen geräumigen Kombi, hin zum Hybrid-Economy-Auto. Das Mobility-Abo ist für die Mieter inklusive. http://www.generationenwohnen.ch/images/medien/mobility2013-03r.pdf

Mit mobility@home marschieren die Menschen hinter Mobility ihrer Zukunftsvision entgegen: Mobility-Fahrzeuge als selbstverständlicher Bestandteil jeder Siedlungsinfrastruktur. Ein Mobility-Fahrzeug kann im besten Fall bis neun private Autos ersetzen. Wenn das kein Schritt in eine nachhaltigere Wohnzukunft ist?

Somit hoffe ich, dass sich in ein paar Jahren viele Menschen beim Namen Burgdorf nicht nur an das ESAF vom Sommer 2013 erinnern, sondern auch an das zukunftsweisende Wohnprojekt an der Thunstrasse.

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Nur Mut

teetasseKürzlich brachte mir eine Yogi-Tee-Beutel-Weisheit Inspiration für diese Zeilen. „Verliebe dich in deinen Mut“ baumelte es am Ende der Teebeutelschnur aus meiner Tasse.

Da dachte ich an die vielen Menschen, die sich in Bern immer wieder aufs Neue in ihren Mut verlieben und Projekte für die Integration von hinzugezogenen Menschen ins Leben rufen. Gleichzeitig sind es die Zugezogenen selbst, die eine grosse Portion Mut beweisen, indem sie an einem neuen Ort ihr Leben aufbauen möchten.

Jeden Tag engagieren sich in Bern Leute für ein soziales und bereicherndes Miteinander. Es ist wieder Zeit, die besonders innovativen und tragenden Projekte ins Rampenlicht zu stellen. Dazu ist der Integrationspreis der Stadt Bern da und ich freue mich auf alle Bewerbungen und darauf, weitere mutige Menschen kennenzulernen.

Deshalb an alle Integrations-Schaffenden: verlieben Sie sich in Ihren Mut und bewerben Sie sich noch bis zum 15.2.2015 für den Integrationspreis der Stadt Bern.

 

 

Abwanderung mal andersrum

Herzlich willkommen im 2015. Es geht gleich los mit spannenden Ideen.

4 Jahreszeiten – 3 junge StädterInnen – 2 Welten – 1 Bijou-Berglandwirtschaftsbetrieb in den Berner Bergen

Landschaft Herbst Aussicht kuhaugen

Der Countdown läuft. Für eben diese drei StädterInnen aus Bern, um eine ausserfamiliäre Hofübernahme in der Nähe von Interlaken zu realisieren. Neben den Arbeiten mit den ProSpecieRara Kühen und Geissen, sowie in der hofeigenen Käserei sind vor allem Gäste herzlich willkommen. Ob fürs Relaxen nach einem Wandertag, für Kurse, Denkpausen, Meditation, Retraiten, Langlaufen, Mitarbeiten im Heu oder Teamentwicklung – der Hof mit den rustikal heimeligen Räumen im Gästehaus, der Seminar-& Ferienwohnung und dem charmanten Seminarraum sind der ideale Ort dazu.

Ihre Vision ist es, einen Ort zu schaffen, wo sich mit Weitblick auf Berge Geschehenes reflektieren und Neues annehmen lässt. Ein eigen-sinnlicher Ort in den Bergen, ein Ort für bodenständige Höhenflüge mit Tiefgang, ein Ort der lebt; durch bio-dynamische Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und den Austausch mit spannenden Gästen. Ein Ort für Zeit – haben, geben, nehmen.

Junge Leute mit spannenden Ideen. Doch wie so oft, darf vor lauter Dynamik und Euphorie fürs „Machen“, nicht vergessen gehen, dass erst noch die Hürde der Finanzierung genommen werden muss. Ich spreche da aus eigener Erfahrung aus früheren Projekten. Auch hier möchten die drei neue Wege beschreiten mit der Gründung einer AG. Somit soll das ganze Vorhaben auf einer breiten Basis stehen, viele Leute sollen Teil davon sein, eine echte Verbindung aufbauen und so auch die Möglichkeit bekommen, Mitverantwortung für eine ökologische und regionale Land- und Ernährungskultur zu übernehmen.

Eine nachhaltige, ökologische Landwirtschaft ist in meinen Augen die Zukunft und liegt mir am Herzen. Es ist ein wichtiges Thema für die Grünen, auch auf dem politischen Parkett.

Ich finde das Vorhaben dieses engagierten Teams, das sich für nachhaltiges Wirtschaften in und mit der Bergwelt einsetzt und den Austausch zwischen Menschen zwischen Stadt und Land fördern möchte, sehr unterstützenswert. Neugierig? In der Infobroschüre unten erfährst du mehr über das Projekt und das Team und du kannst dich jederzeit bei ihnen melden. Die Kontaktangaben stehen auf der letzten Seite.

Abwanderung mal andersrum – weitererzählen? Ja unbedingt!

Infobroschüre_Maiezyt