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Grüessech

Seit Januar 2013 bin ich im Amt als Vorsteherin der Direktion Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern. Ich freue mich sehr, die herausfordernde Aufgabe als Berner Gemeinderätin jeden Tag anzugehen und bin gespannt auf weiterhin spannende Gespräche im Austausch mit der Bevölkerung.

Hier finden Sie meine offizielle Seite der Stadt Bern, sowie Informationen zur Direktion Bildung, Soziales und Sport.  

Möchten Sie mehr über mich erfahren? Informieren Sie sich über meine wichtigsten politischen Engagements und Standpunkte , lernen Sie mich persönlich kennen oder lesen Sie Medienberichte von und über mich. In meinem Blog sowie auch auf meinen facebook - und Twitter -Seiten können Sie mit mir interagieren. Ich freue mich!

Meine Blog-Einträge:

"Why waste more...

 ... time?". Vor Kurzem bin ich akustisch über diesen Songtitel von der US-amerikanischen Sängerin Rosie Thomas gestolpert und kann diesen Song sehr für eine ruhige Ohrenpause empfehlen. http://www.youtube.com/watch?v=TZT0mvZJXBQ

Ich frage mich immer wieder - jedoch ohne Gitarrenbegleitung - „Why waste more food?" Diese Parallele bot sich in meinem Kopf gerade so an. Dazu gibt es aber noch keinen Song.

Ich bin nicht die Einzige, die sich diese Frage stellt. Zum Glück. Darüber haben vor kurzem auch ExpertInnen und Interessierte am 2. Foodwaste Forum an der Berner Fachhochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL diskutiert. Erste Erfolge - neue Perspektiven. Den Rückblick auf die Tagung finden Sie hier. http://foodwaste.ch/food-waste-forum

Ein erster Erfolg ist auf jeden Fall, dass das Thema breit diskutiert wird. Aline Trede hat eben im Nationalen Parlament einen Vorstoss mit dem Titel "Foodwaste eindämmen" eingereicht. Das gibt Hoffnung, dass wir an sinnvollen Lösungen arbeiten, um die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Ich freue mich auf den ersten Song „Why waste more food?" der chartstürmend die Gemüter sensibilisiert. Die Tatsache, dass 1/3 aller Lebensmittel nie konsumiert werden, macht es bitter nötig darüber zu sprechen und singen.   

ganz_oder_gar_nicht_-_brot

 

Ein Hauch Amsterdam

Wenn ich mich im morgendlichen oder abendlichen Verkehr vor einem Rotlicht plötzlich als eine Velofahrerin unter vielen Velofahrern wiederfinde und sehe, wie ein «Rudel» Radler die Kreuzung quert, dann habe ich eine der erstrebenswerten Emotionen:  pure Freude. Ist doch gemütlich, wenn so viele Menschen durch die Stadt radeln. Dazu ist das Velo erst noch das umweltfreundliche, gesundheitsfördernde und überhaupt das tollste Fortbewegungsmittel. Sie merken, ich bin Fan.

Zuviel Euphorie ist aber nicht angezeigt. In Bern ist der praktische Drahtesel (noch längst) nicht die unbestrittene Nummer 1 in Sachen Mobilität, so wie zum Beispiel in Amsterdam. Damit mehr Menschen in Bern dauerhaft - und nicht nur bei Sonnenschein - aufs Velo umsteigen oder zumindest vermehrt darauf setzen, bzw. sitzen, sind weitere Optimierungen notwendig.

Da geht dabei um die Infrastruktur, die flüssiges und sicheres Velofahren auf dem Stadtgebiet möglich macht. Es braucht aber auch Ideen und Anreize, dass beispielsweise Kinder wieder Lust haben, den Schulweg regelmässig mit dem Velo zurückzulegen. Oder: Ein Bike to work-Modell, das nicht nur einen Monat, sondern das ganze Jahr über stattfindet.

Apropos Bike to Work: Als im Generalsekretariat der BSS besprochen wurde, an der Aktion mitzumachen, waren die Teams innert kürzester Zeit gebildet. „Das ist doch gar keine Frage, ich radle das ganze Jahr zur Arbeit. Ist ja logisch", war vielerorts zu hören.

Nichts Aussergewöhnliches also. Einfach Logisch. Ökologisch. Das freut mein Velo-Herz und ich spüre einen Hauch Amsterdam in Bern. Schauen wir, dass dieser Hauch zu einem wahren Erfolgswind für den Veloantrieb wird.

 

Fairplay!?

Am 12. Juni ist der offizielle Internationale Tag gegen Kinderarbeit. Just an diesem Datum - ist es bloss treffende Ironie oder schon zynisch? - findet in Brasilien die Eröffnung der Fussball-Weltmeisterschaft statt.

Die Ironie schlägt gleich mehrfach ein. Einerseits blickt die ganze Welt nach Brasilien, das sich für das Sportgrossereignis bestimmt von seiner besten Seite zeigen wird. Jedenfalls die Seite, die man im Rampenlicht sehen will. Alles andere interessiert ja auch nicht unbedingt. Das verdirbt nur die Freude am Sport.

Doch hinter den Kulissen spielen sich die wahren Dramen ab. Obwohl die Zahl von arbeitenden Kindern dank dem Sozialhilfeprogramm „bolsa familia" - bei dem der Staat ein Existenzminimum garantiert, dafür die Schulanwesenheit der Kinder kontrolliert wird - seit 1992 um 58 % reduziert werden konnte, arbeiten immer noch 3,7% der Kinder zwischen 5 und 14 Jahren. In der Landwirtschaft, im Bergbau, als MüllsammlerInnen oder SchuhputzerInnen, in der Prostitution oder im Drogenhandel. Das wird auch die Fussball-WM tangieren. Ob das jetzt ins Bild passt oder nicht.

Andererseits werden die gutbezahlten Fussballkünstler auf den heiligen Rasen die Millionen Fussballbegeisterten auf der ganzen Welt dazu animieren, selber dem runden Leder nachzujagen. Das freut mich als Bewegungsbegeisterte und Sportdirektorin natürlich. Ich bin sicher, die Sportgeschäfte machen ihr Geschäft mit neu verkauften Fussbällen. Doch woher kommen diese Bälle? Welche Hände haben sie angefertigt?

Die FIFA legt grossen Wert auf Fairness, Ehrlichkeit, gegenseitiges Verständnis und hohe ethische Standards bei der Produktion der Fussbälle, wie auf ihrer Webseite zu lesen ist. http://fifa.to/1ismAbl

Im Zentrum stehe die Bekämpfung von Kinder- und Zwangsarbeit, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Umweltschutz. Das klingt löblich. Doch wir wissen ja, wie der FIFA-Präsident Fairness, Ehrlichkeit und hohe ethische Standards vorlebt.

Auf jeden Fall zeigt ein Beitrag vom Kassensturz aus dem Jahr 2009, dass nicht immer alles wahr und fair ist, wo wahr und fair drauf steht.http://bit.ly/1kLfUsX

 

Weitere Links:

http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/welt/suedamerika/brasilien/

http://www.youngcaritas.ch/infoservice/fokus-kinder/kinderarbeit/

http://www.unicef.ch/de/so-helfen-wir/programme/programme-gegen-kinderarbeit

http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/tag/schweiz/

 

Grand Prix

Gehören Sie zu jenen Menschen, die in jeder möglichen Situation ihr Lebensmotto „Sport ist Mord" propagieren? Beschreiben Sie sich in einem Persönlichkeitsprofil als hochgradig unsportlich? Oder schieben Sie Ihre Vorliebe fürs körperliche Nichtstun auf die mitgegebenen Gene, die als biologischer Sündenbock immer eine gute Figur machen?

So sehr Sie sich auch bemühen den/die harte/n AntisportlerIn herauszuhängen - ganz in der cool-ist-wer-nicht-schwitzt-Manier - bin ich tief überzeugt, dass in jeder/m von uns Erlebnisse abgespeichert sind, die ein positives Gefühl im Zusammenhang mit Bewegung hervorruft.

Der erste Sporttag an der Schule, als es noch ums Spielen ging, nicht um Leistun; die Velotour mit Freunden oder Familie am ersten sonnigen Frühlingstag des Jahre; das Nächte-Durchtanzen und das anschliessende nachhause-Spazieren, weil das letzte Tram schon lange schläft; der Frühlingsputz (für die Putzbegeisterten; Aarebaden mit dem Spaziergang vom Marzili zum Eichhol; Frisbee-Spiel vor/nach der Grillpart; der Sonntagsspaziergang nach dem gemütlichen Brunch....

So gibt es unzählige Momente, in denen wir uns bewegen und Freude daran haben. Als Sport bezeichnen würden wir es aber nicht gerade. Müssen wir ja auch nicht. Hauptsache es macht Spass und regt unseren Kreislauf an.

Dann gibt es natürlich auch noch die Anderen. Sie leben für:

Sooft

Pantoffeln und Pyjama gegen Sportoutfit tauschen und

Ohne Rücksicht auf den inneren Schweinehund einfach

Raus und

Trainieren

Zugegebenermassen liegen wohl die meisten von uns - inklusive mir - irgendwo dazwischen. Der gemeinsame Nenner hierbei ist: Bewegung tut gut. In jeglicher Hinsicht. Sie fördert Gemeinschaftserlebnisse und stärkt das Selbstwertgefühl. Von den positiven körperlichen und gesundheitlichen Pluspunkten ganz zu schweigen.

Daher freue ich mich sehr, dass auch dieses Jahr wieder eine Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung Bern fleissig für den Grand Prix vom 10. Mai trainiert. Gemeinsam werden wir durch die Altstadt joggen und das gleiche Ziel vor Augen haben: Den Zieleinlauf! Denn dort wartet etwas zu trinken und später eine wohlverdiente Dusche. Der Muskelkater wird sich erst am nächsten Morgen melden. Also geniessen Sie den Tag.

Zeilen zum 1. Mai

Passend zum 1. Mai habe ich von einer Bekannten folgende Zeilen zu lesen bekommen. Zugespitzt & verdichtet.

 

Finanzkapital entfesselt.

Trotz Empörung noch lange nicht gehesselt.

Ein Irrtum zu glauben, wir könnten auf allen Vieren munter weiter galoppieren,

den Karren durch den Dreck ziehen mit der Kraft von hundert Stieren,

als wäre Nichts zu Optimieren. 

Was aus spiegelblankgeputzten Luxuskarrossen hinter getönten Scheiben nicht recht sichtbar wird:

dem Karren fehlen Räder, die Achse ist doppelt gebrochen, der steinige Weg mit Schlaglöchern drapiert.

Die Sklaverei faktisch abgeschafft. Wahnsinn, wie Theorie und Realität auseinanderklafft.

Präsent sein, nicht perfekt. Wer jeden Tag engagiert am Tagewerk schafft.

Nur Wenige auf dem Platz. Von oben überwacht.

Doch nur Wenige von Vielen überall. Hier Präsent Tag und Nacht.  

Augen bleiben wachsam.

Veränderung siegt langsam.

 

 

 

 

 

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